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Aydan Özoguz ist beim SPD-Bundesparteitag zur fünften Stellvertreterin von Parteichef Sigmar Gabriel gewählt worden.
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Gabriel gratulierte nach der Wahl Özuguz'. Sie erhielt 86,6 Prozent der Stimmen.
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Die Eltern der 44-Jährigen stammen aus der Türkei. Erstmals findet sich damit ein Kind von Migranten in der Spitze der SPD wieder.
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Özoguz soll unter anderem die verunsicherten Migranten für die SPD zurückgewinnen. Sie ist Symbolfigur für das neue, das Einwanderungsland Deutschland.
Die streitbare Sozialdemokratin will ihre Wurzeln nicht verleugnen, damit aber auch nicht hausieren gehen. "Ich bin Deutsche, aber nicht seit meiner Geburt", sagt die studierte Anglistin.