Pläne des Justizministeriums: Bayern will Sextäter per GPS kontrollieren
zuletzt aktualisiert: 26.01.2008 - 14:55Hamburg (RPO). Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) plant, aus dem Gefängnis entlassene Sexualstraftäter mit Hilfe von GPS-Ortungsgeräten zu kontrollieren. Ein Spezialarmband könnte beispielweise Alarm auslösen, wenn sich ein Pädophiler einem Kindergarten nähert.
Merk sagte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", es gehe nicht um eine ständige Dauerüberwachung. "Wir wollen nur besonders rückfallgefährdete Gruppen wie Pädophile von bestimmten Sicherheitszonen, zum Beispiel Kindergärten, fern halten".
Im Ministerium werde der Einsatz eines elektronischen Armbands diskutiert, in dem das satellitengestützte Navigationssystem GPS installiert ist, berichtete das Magazin. Bei der Annäherung an einen Kindergarten könnte das Gerät bei den Behörden Alarm auslösen.
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