kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Geheimdienstaktionen: Beckstein befürchtet iranische Provokationen bei WM

zuletzt aktualisiert: 09.06.2006 - 20:27

München (rpo). Deutsche Sicherheitsbehörden halten es für möglich, dass der iranische Geheimdienst bei der Weltmeisterschaft aktiv werden könnte. Möglicher Zeitpunkt dafür wäre das Weltmeisterschaftsspiel Iran gegen Mexiko am Sonntag in Nürnberg, sagte der bayrische Innenminister Günther Beckstein. (CSU) 

Es sei denkbar, dass Agenten eine provokative Aktion inszenierten, um sie regierungskritischen Exil-Iranern anzulasten, sagte Beckstein der "Süddeutschen Zeitung" ("SZ") vom Samstag. Hintergrund dieser Befürchtung sind Behauptungen Irans vom März, gegen die iranische Fußballmannschaft werde während der Fußball-WM angeblich ein Anschlag geplant.

Das Innenministerium in Berlin hat dem Bericht zufolge jedoch keine Erkenntnisse, dass im Umfeld der iranischen Delegation Provokationen geplant sind, weder von regierungstreuen noch von oppositionellen Kräften. Alle sicherheitsrelevanten Gruppen seien aber im Blick, sagte Minsteriumssprecher Stefan Kaller der "SZ".

Becksteins Befürchtungen gehen auf einen Besuch von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Katar Anfang März zurück. Der iranische Innenminister hatte damals bei einer Sicherheitskonferenz zu Schäuble und dessen Staatssekretär August Hanning gesagt, Teheran befürchte eine terroristische Bedrohung für seine Mannschaft während der WM. Die Gefahr gehe vermutlich von Exil-Iranern aus, die in Deutschland lebten.

Irans Mannschaft braucht Fürsorge

Hanning hatte in Katar erklärt, die iranische Mannschaft bedürfe bei der Sicherheit "besonderer Fürsorge". Hanning hatte im April in Teheran eine Vereinbarung unterschrieben, in der sich Deutschland verpflichtet, Störungen der öffentlichen Sicherheit, insbesondere durch Exil-Iraner, zu verhindern. Gleichzeitig erklärte Teheran, es werde die Ausreise von Personen verhindern, von denen zu befürchten sei, sie könnten die Sicherheit in Deutschland gefährden.

Der oppositionelle Nationale Widerstandsrat Irans in Deutschland rügte diese Vereinbarung nach ihrem Bekanntwerden und versprach, nicht gegen die iranische Mannschaft zu demonstrieren. Käme aber Präsident Mahmud Ahmadinedschad zur WM, werde es Protest geben.

Beim Spiel Iran gegen Mexiko in Nürnberg wird der iranische Vizepräsident Mohammed Aliabadi zusehen. Aliabadi hält sich seit Donnerstag in Deutschland auf, ein offizielles Programm für ihn ist nicht geplant.

Quelle: afp2

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Nach dem jüngsten Massaker in Syrien ist in der internationalen Gemeinschaft eine Debatte über einen möglichen Militäreinsatz entbrannt. mehr 

Wie die Politik den Fußball verändern will

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich R ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich Randale verhindern lassen. Das Aus für Stehplätze, Gesichtsscanner beim Einlass, personalisierte Tickets - der ... Von Philipp Stempel  mehr

 

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

 
 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

 

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Top-Services