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Lebensgefährtin des Bundespräsidenten
Daniela Schadt will später wieder als Journalistin arbeiten

Daniela Schadt will nach Amtszeit von Joachim Gauck als Journalistin arbeiten
Daniela Schadt im Gespräch mit RP-Chefredakteur Michael Bröcker. FOTO: Marco Urban
Berlin. Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, kann sich nach der Amtszeit des Bundespräsidenten eine Rückkehr in den Journalismus vorstellen. "Ich kann mir vorstellen, irgendwann wieder zu schreiben", sagte Schadt unserer Redaktion.

Politik sei faszinierend. "In meinem Herzen bleibe ich aber immer Journalistin." Schadt arbeitete vor dem Einzug ins Schloss Bellevue als Politikredakteurin für die "Nürnberger Zeitung".  Eine eigene politische Karriere wie Hillary Clinton könne sie sich nicht vorstellen. "So reizvoll ein politisches Amt sein mag: Man würde mir einen Amtsbonus durch Joachim Gauck unterstellen. Außerdem liegt mir eher die ausgeruhte, schriftliche Analyse", sagte Schadt.

"Ich glaube, ich wäre zu langsam für die heute sehr beschleunigte aktive Politik. Ich wälze die Argumente meistens eine ganze Weile hin und her, bevor ich mich entscheide." Ein Buch über ihre Zeit im Amt werde sie nicht schreiben, betonte die Journalistin. "Dafür fehlt mir ehrlich gesagt die Zeit, auch wenn ich das manchmal bedauere."

In ihrer Funktion habe sie sich in den vergangenen Jahren persönlich verändert, betonte die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten. "Ich erlebe eine sehr engagierte, solidarische Gesellschaft." Die Erfahrungen im Amt haben ihr zu einem offeneren und positiveren Blick auf das Land verholfen: "Ich bin weltfreundlicher geworden."

Die Bedeutung des Amtes lasse sie nicht abheben. "Es ist ja auch nicht so, dass ich schon beim Kauf von Zahnpasta die Bedeutung des Amtes spüre", sagte Schadt. Man müsse sich eine gewisse Distanz bewahren.

Daniela Schadt erzählt in dem Gespräch außerdem, welcher adeligen Berühmtheit sie schon mal auf die Schleppe getreten ist und dass Kevin Spacey, der Star der US-Politikserie "House of Cards", zu ihren Lieblingsschauspielern zählt.

Das gesamte Interview mit Daniela Schadt lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der "Rheinischen Post", die am Samstag, 26. März 2016, erscheint.

Quelle: RP
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