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369 Hinweise auf Einschleusen von IS-Mitgliedern
Terrorverdacht – BKA ermittelt in 40 Fällen gegen Flüchtlinge

BKA ermittelt in 40 Fällen gegen Flüchtlinge wegen Terrorverdacht
Insgesamt liegen dem BKA 369 Hinweise auf ein gezieltes Einschleusen von Mitgliedern oder Unterstützern des IS vor, heißt es in dem Bericht. FOTO: dpa, fve cul tba
Berlin. In Deutschland laufen laut einem Zeitungsbericht bislang in 40 Fällen Ermittlungsverfahren gegen Flüchtlinge wegen Terrorverdachts.

Insgesamt lägen dem BKA 369 Hinweise auf ein gezieltes Einschleusen von Mitgliedern oder Unterstützern terroristischer Organisationen wie der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) seit Beginn der Flüchtlingskrise im vergangenen Jahr vor, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Mittwoch.

Konkrete Hinweise auf Anschlagspläne hätten die Behörden derzeit aber nicht, hieß es weiter. Der CDU-Innenexperte im Bundestag, Wolfgang Bosbach, sagte dem Blatt, dennoch müsse die Gefahr "sehr, sehr ernst" genommen werden. Der Unionspolitiker verwies darauf, dass die Identität vieler Flüchtlinge ungeklärt sei; 60 Prozent hätten in den vergangenen Monaten keinen Pass bei sich gehabt.

Die Linke warnte dagegen vor Panikmache. "Die Möglichkeit, dass sich unter einer großen Menge Flüchtlinge auch einzelne IS-Anhänger einschließlich ausgebildeter Attentäter befinden, darf nicht dazu führen, jetzt Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak pauschal unter terroristischen Generalverdacht zu stellen", sagte die innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Ulla Jelpke.

 

(AFP)
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