kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Vorwurf: Illegale Agententätigkeit: BND-Spion wegen Geheimnisverrats vor Gericht

zuletzt aktualisiert: 17.02.2004 - 16:29

Karlsruhe (rpo). Weil er Geheimnisse an einen osteuropäischen Nachrichtendienst verraten haben soll, hat die Bundesanwaltschaft Klage gegen einen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes erhoben.

Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, wird dem 64 Jahre alten Ingo Sch. vorgeworfen, in der Zeit von Juli 2002 bis Ende September 2003 Informationen aus dem BND an einen osteuropäischen Geheimdienst verraten zu haben.

Gegen den geständigen Mann war bereits am 9. Oktober vergangenen Jahres Haftbefehl erlassen worden. Der langjährige BND-Mitarbeiter wurde jedoch zwei Monate später wieder auf freien Fuß gesetzt, weil er mit den Ermittlungsbehörden kooperierte und keine Verdunkelungsgefahr mehr bestand.

Zu den Aufgaben von Ingo Sch. gehörte laut BND unter anderem die Pflege internationaler Kontakte mit ausländischen Nachrichtendiensten in Osteuropa. In diesem Zusammenhang habe er sich regelmäßig in Deutschland mit Mitarbeitern ost- und südosteuropäischer Dienste getroffen.

Ende 2001 bekam er laut Bundesanwaltschaft einen anderen Aufgabenbereich zugewiesen, hielt aber ohne dienstlichen Anlass und ohne die erforderliche Genehmigung privat den Kontakt zu einer Mitarbeiterin eines osteuropäischen Nachrichtendienstes aufrecht. Mit ihr habe er sich häufig in München getroffen und sie mit Informationen beliefert, wobei er ihr auch geheime dienstliche Unterlagen übergeben habe.

Bei dem osteuropäischen Geheimdienst handelt es sich dem Vernehmen nach um eine bulgarische Organisation. Im vergangenen Herbst war spekuliert worden, der 64-Jährige könnte nicht nur geheimdienstliche Erkenntnisse an bulgarische Agenten weitergegeben haben, sondern auch Informationen über Mitarbeiter des deutschen Auslandsgeheimdienstes.

Dies hätte angesichts der Verquickung bulgarischer Geheimdienstler mit Mafia-Autoritäten Informanten des BND gefährden können, hieß es in Presseberichten.


 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr 

Syrische Deserteure drohen Assad

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. Damit brachte er den Zentralrat der Muslime gegen sich auf. Gauck betreibe Geschichtsfälschung. mehr

 

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 
 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

Top-Services