kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Google Street View ddp 2010 Panorama
  Foto: ddp, ddp
Kommentare ()

Kritik von Bayerns Justizministerin Merk: Bund hätte beim Datenschutz mehr tun müssen

zuletzt aktualisiert: 19.08.2010 - 06:10

Passau (RPO). In der Diskussion über Google Street View wirft die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) dem Bund vor, den Datenschutz nicht rechtzeitig modernisiert zu haben. "Ich denke, da hätte man auf Bundesebene schon früher aktiv werden können", sagte sie. "Schließlich ist Google schon länger mit seinen Kameraautos unterwegs."

Merk fordert gegenüber der "Passauer Neuen Presse", "den deutschen Datenschutz endlich generell auf den Prüfstand zu stellen und hinsichtlich der neuen Medien und neuen Kommunikationsformen wie soziale Netzwerke abzuklopfen".

Nichts zu tun, bedeute, dass das Internet langsam zum rechtsfreien Raum würde. "Das darf es nicht geben", sagte Merk. Die Münchner Ministerin sprach sich aber gegen ein Spezialgesetz aus, das allein für Google gelten würde. "Sonst brauchen wir demnächst schon wieder ein neues Gesetz, wenn jemand mit einer anderen, ähnlich gelagerten Idee kommt."

Die Widerspruchsfristen im Fall von Google Street View hält Merk für zu kurz. Man müsse schon vor einer Veröffentlichung im Internet Einspruch einlegen können, meinte sie. Und auch später müsse das noch jederzeit möglich sein. "Die derzeit kurze Frist reicht gerade jetzt, wo viele Menschen im Urlaub sind, nicht aus", betonte Merk.

"Hier wohnt Frau Dr. Merk"

Auf die Frage, ob sie selbst Einspruch eingelegt habe, antwortete die Ministerin: "Nein. Mein Haus wird ja nicht gezeigt mit dem Hinweis: Hier wohnt Frau Dr. Merk."

Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne) hat die Bundesregierung für ihre abwartende Haltung beim geplanten Internet-Bilderdienst Google Street View scharf kritisiert. "Die Bundesregierung ist mit ihrer Verweigerungshaltung auf dem Irrweg", sagte Steffen der "Süddeutschen Zeitung"

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) zeigte zwar Verständnis dafür, dass die Bundesregierung eine allgemeine Regelung zu Geodiensten anstrebe. Er erwarte aber, "dass die jetzt vorliegende Bundesratsinitiative bei der Gesamtlösung Berücksichtigung findet", sagte Müller der Zeitung.

Quelle: apd/nbe

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Nach dem jüngsten Massaker in Syrien ist in der internationalen Gemeinschaft eine Debatte über einen möglichen Militäreinsatz entbrannt. mehr 

Wie die Politik den Fußball verändern will

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich R ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich Randale verhindern lassen. Das Aus für Stehplätze, Gesichtsscanner beim Einlass, personalisierte Tickets - der ... Von Philipp Stempel  mehr

 

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

 
 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

 

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Top-Services