Beschluss noch vor der Sommerpause: Bundesmarine soll angeblich länger im Libanon bleiben
zuletzt aktualisiert: 31.03.2007 - 13:53Frankfurt/Main (RPO). Die deutsche Marine soll angeblich länger vor der Küste des Libanons bleiben als bislang geplant. Laut eines Medienberichts solle der Bundestag noch vor der Sommerpause eine Verlängerung beschließen.
Das berichtet die "Bild"-Zeitung berichtet unter Berufung auf Planungen des Verteidigungsministeriums. Die Mission ist eigentlich bis zum 31. August befristet. Grund für die Verlängerung sei, dass Griechenland, Zypern und der Libanon die Übergabe der Verbandsführung an die Türkei ablehnten.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte am Samstag, die Frage der Mandatsverlängerung stelle sich derzeit nicht. In seinem Ministerium beginne die Planung erst, wenn der politische Auftrag dazu vorliege. Diesen Auftrag gebe es zurzeit aber nicht.
Die deutschen Marine-Einheiten - acht Schiffe mit rund 900 Soldaten - sollen gemeinsam mit Schiffen aus anderen Staaten illegale Waffenlieferungen in den Libanon verhindern. Der Einsatz wird von Deutschland geführt und erfolgt im Auftrag der Vereinten Nationen. Hintergrund ist die Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im vergangenen Sommer.
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