Foto: Screenshot BundestagsTV
Am Mittwoch wurde im Berliner Reichstag der neue Bundespräsident gewählt. Im dritten Wahlgang wurde der Kandidat der Koalition, Christian Wulff (CDU) gewählt. Wir zeigen die Bilder des Tages.
Wulff erhält nach Verkündung der Ergebnisse des dritten Wahlganges Applaus der Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Foto: Screenshot BundestagsTV
Kurz darauf lässt es sich die Kanzlerin nicht nehmen, "ihrem" Kandidaten Blumen zu überreichen.
Der Kampf um Schloss Bellevue geht in die dritte Runde: Angela Merkel tritt lächelnd an die Wahlurne.
Auch Koalitionskandidat Christian Wulff gibt nun zum dritten Mal seine Stimme ab.
Public Viewing zur Bundespräsidentenwahl: Vor dem Reichstagsgebäude sitzen bis zum Abend interessierte Menschen vor einer Großleinwand, die das Geschehen aus dem Plenatsaal überträgt.
Dieser Gauck-Fan macht aus seiner Meinung keinen Hehl...
Vor Beginn des dritten Wahlgangs tritt der ehemalige Bundesvorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, zu den konservativen Kräften: (von links) CSU-Chef Horst Seehofer, Christian Wulff, der Kandidat der Koalition und Kanzlerin Angela Merkel.
Die Stimmung im linken lager scheint vor Beginn des dritten Durchganges außerordentlich heiter zu sein: Kurt Beck, rheinlandpfälzischer Ministerpräsident (links Mitte) scheint die zuhörenden zu amüsieren. (links hinten) Karl Lauterbach (SPD-Gesundheitsexperte), (rechts hinten) Andrea Nahles (SPD-Generalsekretärin), (rechts Mitte) Wolfgang Thierse (Vizepräsident des Bundestages), (rechts vorne) Matthias Platzeck (Ministerpräsident Brandenburg) und (links vorne rosa Krawatte) Klaus Wowereit (Bürgermeister Berlin).
Der Gesichtsausdruck der Kanzlerin zeigt deutlich, dass auch der zweite Wahlgang noch keine Entscheidung für den Koalitionskandidaten gebracht hat. Lediglich 615 Stimmen konnte Christian Wulff auf sich vereinigen. 623 hätte er benötigt.
Gequältes Lächeln - einsam steht die Kanzlerin nach Verkündung des zweiten Durchganges im Treppenhaus des Reichstags.
Müdigkeit macht sich nach über sieben Stunden Bundespräsidenten-Wahl bei den Teilnehmern breit. Schauspielerin Nina Hoss kann sich das Gähnen kurz vor dem dritten Durchgang nicht verkneifen.
Das ist die gefüllte Urne mit den abgegebenen Stimmen des zweiten Wahlganges auf dem Weg zur Auszählung
Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Stimmabgabe im zweiten Wahldurchgang zur Wahl des neuen deutschen Bundespräsidenten.
Der erste Wahlgang ist ausgezählt, gespannt erwarten Kanzlerin Angela Merkel und der Kandidat der Koalition Christian Wulff die Bekanntgabe des Ergebnisses.
Die Anspannung ist den beiden ins Gesicht geschrieben.
Der Kandidat von SPD und Grünen,Joachim Gauck (parteilos, 2.v.l.), und die Ehefrau des Kandidaten von CDU/CSU und FDP, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten, Christian Wulff (CDU), Bettina Wulff und ihre Tochter Annalena schauen gebannt auf die Ergebnisse des ersten Wahlganges.
Dann wird klar, dass es für Wulff im ersten Wahlgang nicht reichen wird. Der gequälte Gesichtsausdruck der Kanzlerin spricht Bände. Trotzdem ringt sie sich zu einem Händeklatschen durch.
Auf zur Stimmabgabe für den ersten Wahlgang...
... und gewissenhaft den Zettel in die Urne geworfen. Danach wird ausgezählt.
Auch der Kandidat der Koalition gibt seine Stimme ab.
Die Stimmzettel werden in einem Glaskasten zur Auszählung gebracht.
Der erste Wahlgang läuft. Als erstes wurden die Namen aller Delegierten aufgerufen. Ein langwieriges Prozedere.
Bundestagspräsident Norbert Lammert kritisierte den scheidenden Präsidenten Horst Köhler für seinen überraschenden Amtsverzicht.
Angespannte Mienen kurz vorm ersten Wahlgang: Die Kanzlerin und der Kandidat von Union und FDP.
Platznehmen für den ersten Wahlgang: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen ist ebenfalls im Parlament zugegen.
Joachim Gauck zeigt sich im Reichstag mit Brille.
Die beiden haben vor der Wahl Spaß: Der geschäftsführende NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (l.) schiebt seinen schleswig-holsteinischen CDU-Kollegen Peter Harry Carstensen aus Spaß vor sich her.
NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft dagegen ist mit dem Schauspieler Walter Sittler ins Gespräch vertieft.
Medien-Mogul Hubert Burda und der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (v.l.) geben sich ebenfalls vergnügt
Aufmunternde Worte scheint der frühere Linke-Chef Oskar Lafontaine für die Kandidatin Jochimsen zu haben.
Ein wenig aufgeregt sieht sie schon aus so kurz vor der Wahl: die Wahlfrau und mehrfache Paralympics-Siegerin im Biathlon und Skilanglauf, Verena Bentele.
Auch der 97-jährige, frühere Widerstandskämpfer Erich Knorr gehörte zu den Delegierten der Linken.
Regisseur Sönke Wortmann trat für die Grünen als Wahlmann an.
Letzte Vorbereitungen vor der Wahl: Mitarbeiter des Reichstags verteilen auf den Stühlen Karten mit den Namen der Delegierten.
Letzte Beratungen vor der Wahl: Die Kandidatin der Linkspartei, Luc Jochimsen, kommt neben Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch (l.), zur Fraktionssitzung der Linken.
Und in der CDU-Fraktion saßen CSU-Chef Horst Seehofer, Kandidat Christian Wulff und Kanzlerin Angela Merkel zusammen.
Der Tag beginnt traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst. Kanzlerin Merkel begrüßt in der St. Hedwigs Kathedrale ihren Kandidaten Christian Wulff mit Gattin.
In der ersten Reihe sitzt auch Andreas Voßkuhle, der Präsident des Bundesverfassungsgerichts.
Links sitzt der rot-grüne Kandidat Joachim Gauck neben Bundestagspräsident Norbert Lammert.
Der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesregierung, Prälat Bernhard Felmberg (r.), und der katholische Leiter des Kommissariats der Deutschen Bischöfe, Prälat Karl Jüsten, sprechen den Segen.
Nach dem Gottesdienst verlassen die Kandidaten und ihre Familien die St. Hedwigs Kathedrale.
Die Kandidatin der Linken, Luc Jochimsen (l.), steht neben Joachim Gauck und dessen Lebensgefährtin Daniela Schadt.