Kürzung der Subventionen: Bundestag billigt Kompromiss für Solarstrom
zuletzt aktualisiert: 08.07.2010 - 16:21Berlin (RPO). Der Bundestag hat der Kürzung der Subventionen für Solarstrom zugestimmt. Und auch der Bundesrat werde den Kompromiss am (morgigen) Freitag durchwinken, hieß es am Donnerstag in Berliner Landesvertretungen. Damit scheint sicher, dass die Besitzer von Solarstromanlagen die geplante Kürzung der Einspeisevergütung erst im Oktober voll zu spüren bekommen.
Bereits am Montag hatten sich Vertreter von Bundestag und Bundesrat im Vermittlungsausschuss darauf geeinigt, die Förderung in zwei Stufen und nicht auf einen Schlag zu vermindern. Dem Kompromiss zufolge wird zum 1. Juli für Strom von Dachanlagen 13 Prozent weniger gezahlt, von Freiflächen zwölf und von Brachflächen acht Prozent.
Zum 1. Oktober greift dann die Subventionskürzung so wie von Bundesumweltminister Norbert Röttgen vorgeschlagen: Für Sonnenstrom aus Dachanlagen wird es dann 16 Prozent weniger Einspeisevergütung geben, bei Solaranlagen auf Freiflächen 15 Prozent, auf Brachflächen elf Prozent weniger.
Der Bundesrat hatte ursprünglich verlangt, die Einspeisevergütung für Sonnenstrom um höchstens zehn Prozent zu drosseln.
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