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Umfrage
Mehrheit glaubt nicht an Martin Schulz als Bundeskanzler

Bundestagswahl - Umfrage 2017: Mehrheit glaubt nicht an Martin Schulz als Bundeskanzler
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz vor dem Brandenburger Tor in Berlin. FOTO: rtr, MAT
Berlin. Nur ein Viertel der Menschen in Deutschland hält es für möglich, dass SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz tatsächlich Bundeskanzler werden kann. Nur 12 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass sich Schulz von anderen Politikern unterscheidet.

Das ist das Ergebnis einer YouGov-Umfrage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 25 Prozent der Befragten zeigten sich überzeugt, dass Schulz "auf jeden Fall" oder "eher ja" Kanzler werden kann. "Eher nein" oder "auf keinen Fall" gaben 61 Prozent der Befragten an.

Nur ein Drittel (33 Prozent) traut es Schulz zu, seine Ankündigung, die sozialen Gerechtigkeit zu erhöhen, als Bundeskanzler umzusetzen.

Nur 12 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass sich Schulz vom Rest der Politiker unterscheidet, 16 Prozent bescheinigen ihm eine überzeugende Persönlichkeit.

Fast ein Drittel (30 Prozent) ist davon überzeugt, dass der SPD-Politiker die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt. Allerdings glauben nur 15 Prozent, dass er die Probleme der Menschen versteht.

YouGov hat vom 30.06. bis zum 04.07. insgesamt 1028 Menschen befragt. Frage 1: Glauben Sie, dass Martin Schulz Bundeskanzler werden könnte? Frage 2: Trauen Sie Martin Schulz zu, seine Ankündigung zu Stärkung der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland als Bundeskanzler zu halten? Frage 3: Welche Aussagen treffen Ihrer Meinung nach auf Martin Schulz zu? (mehrere Antwortmöglichkeiten)

(csr/dpa)
 
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