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Online-Umfrage
So bewerten unsere Leser das Wahlergebnis

Bundestagswahl 2017 – das sind die Gewinner und Verlierer
Düsseldorf. Das Kräfteverhältnis im deutschen Bundestag hat sich durch die Wahl drastisch verändert. Wir wollten wissen: Wie zufrieden sind unsere Leser mit diesem Wahlergebnis? Die Antwort fällt eindeutig aus. Von Susanne Hamann

Das Ergebnis der Bundestagswahl bedeutet eine Zäsur: 13 Prozent der Wähler haben sich für die AfD entschieden. Sie wird damit drittstärkste Kraft im Bundestag. Die SPD fuhr mit 21 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis überhaupt ein. Die Unionsparteien können sich mit 33 Prozent der Stimmen bestenfalls über einen Sieg mit großen Verlusten freuen. Die detaillierten Wahlergebnisse finden Sie hier.

Mehrheit ist unzufrieden

In Zusammenarbeit mit Opinary wollten wir in einer Umfrage am Wahlabend wissen, wie zufrieden unsere Leser mit diesem Ergebnis sind. 2915 Leser im Alter zwischen 10 und über 60 Jahren nahmen an der Umfrage teil. Hier das Gesamtergebnis:

Für die volle Ansicht einfach auf die Grafik klicken! FOTO: Opinary

68 Prozent – und damit die deutliche Mehrheit – der Leser von RP ONLINE sind nicht zufrieden mit dem Wahlergebnis. Vor allem unter den jüngeren Umfrage-Teilnehmern sorgte das Ergebnis für Unmut. Über 82 Prozent der 20- bis 29-Jährigen sind unzufrieden mit der Wahl.

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Am positivsten wurde das Ergebnis von den über 60-Jährigen eingeschätzt. Unter ihnen gaben rund 26 Prozent an, mit der Wahl zufrieden zu sein. 

Frauen unzufriedener als Männer

Auch zwischen den Geschlechtern gab es große Unterschiede. Während 76 Prozent der Frauen unzufrieden mit dem Ergebnis sind, bewerten es nur rund 63 Prozent der Männer als negativ.

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Fast 60 Prozent der zufriedenen Wähler erwarten, dass mit der neuen Regierung deutliche Veränderungen einhergehen werden. Die unzufriedenen Wähler sind sich uneinig: Jeweils um die 40 Prozent glauben oder glauben nicht daran, dass sich etwas ändert. Unabhängig davon, ob sie mit den Wahlergebnissen zufrieden sind, denkt die Mehrheit aller Abstimmenden auf RP ONLINE nicht, dass eine mögliche Jamaika-Koalition den Aufgaben gewachsen sein könnte.

Unterschiede zwischen den verschiedenen Wählergruppen gibt es auch im Abstimmungsverhalten. Das zeigen Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen. So konnte die Union vor allem bei älteren Wählern punkten, die AfD ist bei Männern annähernd doppelt so stark wie bei Frauen.

Mehr Analysen und Hintergründe finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Bundestagswahl.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes hieß es, Frauen seien zufriedener mit dem Wahlergebnis als Männer. Es ist jedoch umgedreht. 

 
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