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Bundestagswahl
Bundeswahlleiter vermeldet Rekord

Berlin. Zur Bundestagswahl treten so viele Parteien an wie noch nie seit der Wiedervereinigung. 16 sind zum ersten Mal dabei.

Das teilte Bundeswahlleiter Dieter Sarreither am Dienstag in Berlin mit. Demnach treten 42 Parteien zur Bundestagswahl am 24. September 2017 an.

Die Zahl der Kandidaten ist um rund 400 auf 4828 gestiegen – seit der deutschen Vereinigung gab es mit 5062 nur im Jahr 1998 mehr Bewerber. "Diese Entwicklung bestätigt nicht die allgemeine These von der Politikverdrossenheit der Bürger", sagte Sarreither.

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Auch bei der Wahlbeteiligung zeigte sich Sarreither optimistisch. "Die politische Atmosphäre zeigt mir, dass der Trend vielleicht weiter anhält, dass wir 2017 eine höhere Wahlbeteiligung haben." Bei der Bundestagswahl 2013 war die Wahlbeteiligung von 70,8 auf 71,5 Prozent gestiegen.

Die Grünen haben mit 46,9 Prozent den größten Frauenanteil bei den Kandidaten der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien, gefolgt von der SPD (40,7 Prozent), der CDU (36,1 Prozent), den Linken (35,8 Prozent), und der CSU (22,2 Prozent). 

Von den 61,5 Millionen Wahlberechtigten sind rund 3 Millionen Erstwähler.

(wer/dpa)
 
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