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Teils hunderttausende Euro
Die Nebeneinkünfte der NRW-Abgeordneten im Bundestag

So viel verdienen die Bundestagsabgeordneten nebenbei
So viel verdienen die Bundestagsabgeordneten nebenbei FOTO: Betz
Jeder vierte Bundestagsabgeordnete hat in dieser Legislaturperiode meldepflichtige Nebeneinkünfte erzielt. Doch wie viel haben sie damit verdient? Wir zeigen die Politiker aus NRW in einer Bildergalerie, sortiert nach der Höhe ihrer Einkünfte. Von Tim Specks

Für die Wahrnehmung ihres Mandats erhalten Mitglieder des Bundestags eine Aufwandsentschädigung, die seit dem 1. Juli 2017 bei 9541,74 Euro liegt.

Zusätzlich hat rund jeder vierte Abgeordnete (178 von 655) in der aktuellen Legislaturperiode meldepflichtige Nebeneinkünfte erzielt. Meldepflichtig sind Beträge über 1000 Euro im Monat oder 10.000 Euro im Jahr.

Wir zeigen die Politiker in einer Bildergalerie, sortiert nach der Höhe der Nebeneinkünfte, die sie im Zeitraum 1. November 2013 bis Ende Juni 2017 erzielt haben. Diese sind als Spannen dargestellt. Grund: Die Abgeordneten müssen nicht die exakte Höhe einzelner Nebeneinkünfte angeben, sondern nur die Stufe, in die diese jeweils fallen. Die Stufen sind definiert wie folgt: Stufe 1: 1000 bis 3500 Euro monatlich, Stufe 2: bis 7000 Euro, Stufe 3: bis 15.000 Euro, Stufe 4: bis 30.000 Euro, Stufe 5: bis 50.000 Euro, Stufe 6: bis 75.000 Euro, Stufe 7: bis 100.000 Euro, Stufe 8: bis 150.000 Euro, Stufe 9: bis 250.000 Euro, Stufe 10: ab 250.000 Euro.

Die Daten für diese Auflistung stammen vom Portal Abgeordnetenwatch.de sowie aus eigener Recherche. Die Angaben der Abgeordneten sind auf www.bundestag.de veröffentlicht. Eine Liste der Einkünfte aller Abgeordneten finden Sie unter www.abgeordnetenwatch.de. Abgeordnete, die hier nicht genannt werden, hatten keine meldepflichtigen Nebeneinkünfte.

Den Stand von Juli 2017 finden Sie hier.

 
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