kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Merkel Steinmeier Kabinett Panorama 090513
  Foto: AP, AP
Kommentare ()

Zeitgleich bei ARD, ZDF, RTL und Sat.1: Kanzler-TV-Duell am 13. September

zuletzt aktualisiert: 11.08.2009 - 19:01

Berlin (RPO). Zwei Wochen vor der Bundestagswahl treten Kanzlerin Angela Merkel und ihr sozialdemokratischer Herausforderer Frank-Walter Steinmeier am 13. September zum Fernsehduell an. Zum zweiten Mal nach 2005 übertragen Sat.1, RTL, ARD und ZDF gemeinsam und live auf allen vier TV-Programmen aus Berlin-Adlershof.

 Foto: AP, AP
Foto: AP, AP

90 Minuten lang stellen sich die Spitzenkandidaten von CDU und SPD ab 20.30 Uhr den Fragen der Moderatoren Peter Limbourg (Sat.1), Peter Klöppel (RTL), Frank Plasberg (ARD) und Maybrit Illner (ZDF).

Das wurde nach Senderangaben am Dienstag in Berlin beschlossen. Alle Sender planen eine ausführliche Vor- und Nachberichterstattung zu dem Schlagabtausch, der den Titel "Das TV-Duell: Merkel-Steinmeier" trägt.

FDP verstimmt

FDP-Chef Guido Westerwelle reagierte verstimmt auf die Pläne für das Duell. "Es ist unfair, dass bei der wichtigsten Fernsehsendung vor der Bundestagswahl die Opposition, die derzeit etwa 35 bis 40 Prozent der Stimmen in den Umfragen auf sich vereint, ausgesperrt wird", sagte er. "Wenn die Kanzlerin mit ihrem Stellvertreter diskutiert, ist das kein Duell, sondern ein Selbstgespräch der Regierungsparteien."

Ein Kanzlerduell im Fernsehen nach amerikanischen Vorbild gibt es erst zum dritten Mal nach 2002 und 2005. Anders als beim ersten Mal, als es vor der Wahl zwei Duelle zwischen dem damaligen Kanzler Gerhard Schröder (SPD) und seinem Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) gab, ist in diesem Jahr lediglich ein Kanzlerduell geplant. Das war auch bereits 2005 zwischen Merkel und Schröder so. Damals wollte Schröder zwei Duelle, was Merkel aus terminlichen Gründen abgelehnt hatte.

Kommunikationswissenschaftler werten

Wieder werden Wahrnehmung und Wirkung des TV-Duells von Kommunikationswissenschaftlern und Journalisten untersucht werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf der Frage liegen, ob das TV-Duell Einfluss auf die bislang unentschlossenen Wähler hat und welcher der beiden Politiker mehr Punkte gesammelt hat.

Während bei RTL, Sat.1 und ZDF die Moderatoren längst feststanden, war die Wahl bei der ARD noch nicht entschieden. So wollten einige Intendanten eigentlich Anne Will als Moderatorin. Letztendlich setzte sich Plasberg durch. Will wird dafür in ihrer Sendung direkt im Anschluss an den Schlagabtausch auftreten und ihn mit Gästen analysieren.

Unentschlossen Wähler im Fokus

Wahlforscher gehen davon aus, dass das Fernsehduell den Kandidaten noch etliche Punkte bringen kann. Für Steinmeier wird es aber angesichts der desaströsen Umfragwerte schwer. So erklärte Forsa-Chef Manfred Güllner vor gut einer Woche, Merkel müsse einen ganz schlechten und Steinmeier einen exzellenten Eindruck hinterlassen, um unentschlossene Wähler auf seine Seite zu ziehen. Er verwies auf 2005, als Schröder mit Hilfe des TV-Duells mit Merkel anschließend 2,5 Millionen Wähler für die SPD habe mobilisieren können.

Oppositions-Triell im ZDF am 10. September

Noch vor dem TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 13. September werden sich die Spitzenkandidaten der Oppositionsparteien einen Schlagabtausch im ZDF liefern. Die Diskussionsrunde mit Renate Künast (Grüne), Gregor Gysi (Die Linke) und Guido Westerwelle (FDP) wird am 10. September ab 21 Uhr übertragen. Moderiert wird die Sendung von Maybrit Illner. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender: "Das TV-Triell ist genauso wie das TV-Duell eine wichtige Entscheidungshilfe für den Wähler".

Quelle: AP/felt

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online

13 Männer gefesselt und erschossen

Neues Massaker in Syrien

Ungeachtet neuer diplomatischer Zwangsmaßnahmen werden in Syrien weiter Menschen ermordet. mehr 

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

13 Männer gefesselt und erschossen

Neues Massaker in Syrien

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen. Seine zweifelnden Äußerungen über das Einstehen Deutschlands für Israel im Ernstfall sorgen für Aufregung. VON Aus Israel berichtet Birgit Marschall  mehr

 
 

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

 
 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Top-Services