kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Merkel "Kanzler-Check" Radiosendung Panorama, ddp 2009-0916
  Foto: ddp, ddp
Kommentare ()

"Kanzler-Check" im Jugendradio: Merkel nimmt kein Blatt vor den Mund

VON GREGOR MAYNTZ - zuletzt aktualisiert: 16.09.2009 - 21:06

Berlin (RP). Da kennt sie nix. Wer der Kanzlerin zu pauschal kommt, der muss, wenn es ihr wichtig ist, auch mit ungewöhnlichen Reaktionen rechnen. Und offensichtlich war Angela Merkel der einstündige Live-Radio-"Kanzler-Check" der ARD-Jugendwellen wichtig.

Kanzlerin Merkel hatte offensichtlich Spaß in der Radiosendung "Kanzler-Check".  Foto: ddp, ddp
Kanzlerin Merkel hatte offensichtlich Spaß in der Radiosendung "Kanzler-Check". Foto: ddp, ddp

Denn plötzlich sah sich der junge Krankenpfleger, der nicht zur Wahl gehen will, weil ihm alle Parteien nicht passen, unversehens im Check der Kanzlerin. Was er denn beispielsweise meine, wenn er "visionärere Wege" von der Politik erwarte, hakte Merkel nach. Seine Antwort: "Schwere Frage."

Von Anfang an ging es Merkel ganz offensichtlich nicht darum, den Kanzler-Check mit möglichst jugendgefälligen Schmeicheleien zu bestehen. Sie riskierte, in der Gunst der jungen Hörer glatt durchzufallen. Etwa beim Thema Studiengebühren. "Ländersache" hätte sie sagen können, ohne anzuecken.

Doch sie ging in die Kontroverse, fand die bei Studenten verhassten Studiengebühren, unter bestimmten Voraussetzungen ("vernünftiges Stipendiensystem") "durchaus verträglich" und auch geeignet, die Studienbedingungen in Deutschland zu verbessern. Und das, nachdem selbst die CDU-Regierungschefs in Hessen und im Saarland kalte Füße bekommen hatten.

Merkel sieht einige Dinge "einfach anders"

In Sachen Cannabis-Freigabe sieht Merkel die Dinge ebenfalls "einfach anders", bei den Adoptionsrechten für Homosexuelle tut sie sich "schwer", und auch bei der Kernenergie will sie lieber auch in Zukunft "Einfluss haben auf Sicherheitsstandards", wenn reihum in den Nachbarländern neue Atomkraftwerke entstehen.

Die Kanzlerin räumte ein, selbst "wenig" im Internet zu surfen, sie gehe "lieber an die frische Luft", kannte aber den Fachausdruck zur Selbstbeschreibung. "Ich bin ein digitaler Immigrant." Ihr Rat an die Wahlmüden: "Den Kopf in den Sand zu stecken, hilft auch nicht weiter."


 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online

13 Männer gefesselt und erschossen

Neues Massaker in Syrien

Ungeachtet neuer diplomatischer Zwangsmaßnahmen werden in Syrien weiter Menschen ermordet. mehr 

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

13 Männer gefesselt und erschossen

Neues Massaker in Syrien

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen. Seine zweifelnden Äußerungen über das Einstehen Deutschlands für Israel im Ernstfall sorgen für Aufregung. VON Aus Israel berichtet Birgit Marschall  mehr

 
 

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

 
 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Top-Services