| 11.18 Uhr

Umfrage zur Kanzlerpräferenz
Martin Schulz auf einem neuen Tiefstand

Umfrage zum künftigen Bundeskanzler 2017: Martin Schulz auf neuem Tiefstand
Ein Wahlkampfplakat mit Martin Schulz im Willy-Brand-Haus in Berlin. FOTO: afp
Düsseldorf. Ein weiterer Rückschlag für Martin Schulz' Kanzlerambitionen: Der SPD-Kanzlerkandidat hat in einer aktuellen Umfrag in seinen persönlichen Zustimmmungswerten einen neuen Tiefstand seit seiner Nominierung erreicht.

Wenn der Bundeskanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich nur noch 21 Prozent der Wahlberechtigten für Schulz entscheiden, ergab die am Mittwoch veröffentlichte Forsa-Umfrage.

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) würden sich hingegen unverändert 52 Prozent entscheiden, womit Merkel nun 31 Punkte vor ihrem Herausforderer liegt.

In den Präferenzen für Parteien ist die politische Stimmung weitgehend unverändert geblieben. Demnach liegt die Union wie in der Vorwoche bei 40 Prozent, die SPD bei 22 Prozent, auch Grüne und FDP blieben mit je acht Prozent Zustimmung unverändert.

Fotos: Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017 FOTO: dpa, mkx vge

Alleine die AfD konnte einen Punkt auf ebenfalls acht Prozent zulegen, die Linke gab einen Punkt auf acht Prozent ab. Damit liegen die kleineren Parteien in dieser Befragung alle gleichauf.

Für die Umfrage befragte das Forsa-Institut vom 24. bis 28. Juli 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten - die Werte können also nach oben oder unten abweichen.

(AFP/csr)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Umfrage zum künftigen Bundeskanzler 2017: Martin Schulz auf neuem Tiefstand


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.