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Zur Versorgung Verletzter
Bundeswehr schickt fliegendes Lazarett in die Ukraine

Fotos: Nato zeigt angebliche Beweise
Fotos: Nato zeigt angebliche Beweise FOTO: afp, sd/se
Berlin . Die Bundeswehr will die Ukraine bei der Versorgung Verwundeter unterstützen. Bis zu 20 Soldaten, die bei den Kämpfen mit prorussischen Separatisten in der Ostukraine verletzt wurden, sollen mit einer Spezialmaschine nach Deutschland gebracht werden.

Das teilte der Sanitätsdienst der Bundeswehr am Freitag in Koblenz mit. Eingesetzt werden soll demnach eine Maschine des Typs Airbus A310 Stratairmedevac, die als "fliegende Intensivstation" bezeichnet wurde.

Zur Vorbereitung der Hilfsaktion sollten demnach noch am Freitag vier Bundeswehr-Ärzte nach Kiew fliegen.

In enger Abstimmung mit deutschen Diplomaten sollten sie Verwundete auswählen, die von einer medizinischen Behandlung in Deutschland profitieren könnten. Sie sollen dann in die Bundeswehrkrankenhäuser Berlin, Hamburg und Koblenz gebracht werden.

Die Bundeswehr verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrem Besuch in Kiew am 23. August entsprechende Hilfe angeboten hatte. Das deutsche Engagement geht demnach auf eine Anfrage der Ukraine bei der Nato zurück.

(DEU)
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