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Kein juristisches Nachspiel: Bush zufrieden mit Cheneys Erklärung zu Jagdunfall

zuletzt aktualisiert: 17.02.2006 - 10:01

Washington/Corpus Christi (rpo). US-Vizepräsident Cheney hat Glück im Unglück gehabt: Sein Jagdunfall, bei dem er einen Freund anschoss, hat für ihn keine juristischen Konsequenzen. Auch für Präsident Bush ist die Sache erledigt.

Nach der Erklärung von US-Vizepräsident Dick Cheney zu seinem Jagdunfall betrachtet Präsident George W. Bush die Angelegenheit als erledigt. "Ich bin mit seiner Erklärung zufrieden", sagte Bush in Washington. "Ich finde, der Vizepräsident ist mit der Angelegenheit gut umgegangen."

Bush betonte, dass Cheneys Schuss auf seinen Jagd-Kollegen Harry Whittington ein "tragischer Unfall" gewesen sei. "Es war ein zutiefst traumatischer Moment für ihn (Cheney) und natürlich ein tragischer Moment für Harry Whittington." Es war Bushs erste Stellungnahme zu dem Vorfall, der die US-Öffentlichkeit seit Tagen teils belustigt, teils erregt.

Für Cheney wird der Schuss, mit dem er seine Jagdfreund Whittington traf, keine juristischen Konsequenzen haben. Der Sheriff im texanischen Landkreis Kenedy County, wo sich das Unglück ereignete, stellte die Ermittlungen ohne Anklage ein. Es habe sich "nur um einen Unfall" gehandelt, teilte sein Büro mit.

Sowohl der Vizepräsident als auch das Opfer hätten ausgesagt, dass es sich um ein Unglück gehandelt habe. Die Opposition in den USA hatte in den vergangenen Tagen eine umfassende Aufklärung des Falls gefordert und Kritik an der spärlichen Informationspolitik der Regierung geübt.

Quelle: afp

 
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