| 13.53 Uhr

Protokoll zur Rede auf dem Parteitag
Wie Angela Merkel ihre Flüchtlingspolitik verteidigt

Zehn Zitate aus Angela Merkels Rede
Zehn Zitate aus Angela Merkels Rede
Karlsruhe. Angesichts der Flüchtlingskrise steht Angela Merkel enorm unter Druck. Für ihre Rede beim CDU-Bundesparteitag aber bekommt sie minutenlang Applaus. Sie sagt darin etwa: "Abschottung im 21. Jahrhundert ist keine Option".  Von Dana Schülbe

Er ist eröffnet, der 28. Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe, der sich vor allem um die Asyl- und Flüchtlingspolitik drehen wird. Parteichefin Angela Merkel hat in ihrer Rede am Vormittag ihren Kurs erläutert. Das Protokoll.

  • 12/14/15 12:10 PM
    Die CDU-Mitglieder haben sich erhoben, applaudieren minutenlang ihrer Parteichefin. Irgendwann unterbricht Merkel die Delegierten und sagt, man müsse ja noch arbeiten und wolle ja auch einen schönen Abend genießen. An dieser Stelle beenden wir unseren Live-Blog.
  • 12/14/15 12:09 PM
    "Deutschland ist ein starkes Land. Wir schaffen das für Deutschland, für Europa", sagt Merkel. Daran werde sie mit aller Kraft arbeiten und bittet um die Unterstützung der Delegierten. Damit ist ihre Rede beendet.
  • 12/14/15 12:05 PM
    "Ich möchte, dass Deutschland auch noch in 25 Jahren mein Deutschland, unser Deutschland ist", dass seine Stärken bewahre und an die nächsten Generationen weitergebe, weltoffen, kulturell reich. "Und damit das gelingt, braucht es CDU und CSU", sagt Merkel – und spricht nun die drei Landtagswahlen im kommenden Jahr in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt an.
  • 12/14/15 12:02 PM
    Deutschland habe in den vergangenen Jahren gezeigt, welche Kraft in diesem Land stecke. "Wir sind nie blauäugig, doch genauso wenig lassen wir zu, dass Ängstlichkeit uns hindert."
  • 12/14/15 11:57 AM
    Deutschland solle in 25 Jahren "offen, neugierig, tolerant, spannend und mit einer starken eigenen Identität" sein, getragen vom Grundgesetz. "Unsere Gesetze stehen über Ehrenkodex, Stammes- oder Familienregeln", sagt Merkel. "Wer vor Krieg und Verfolgung flieht, findet bei uns Schutz", fügt sie hinzu. Aber wer dann in Deutschland sei, der müsse sich an unsere Gesetze und Werte halten und unsere Traditionen achten – "und um uns zu verstehen, muss er die deutsche Sprache lernen".
  • 12/14/15 11:54 AM
    Zukunftvisionen, wie Deutschland in 25 Jahren aussehen kann und sollte, darüber spricht die CDU-Chefin nun. Es solle ein Land sein, dass über einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt verfügt, sagt sie etwa.
  • 12/14/15 11:50 AM
    "Ich bin überzeugt, die Bereitschaft zum Wandel entscheidet in der globalisierten Welt über die Chancen in der Zukunft", sagt sie.
  • 12/14/15 11:47 AM
    "Die Gründung der CDU war ein großes Werk des Brückenbaus", sagt Merkel. Und deshalb habe jeder Mensch das Recht, mitzumachen – unabhängig etwa von der Herkunft. Das sei CDU-Geschichte von Anfang an.
  • 12/14/15 11:45 AM
    "Abschottung im 21. Jahrhundert ist keine Option", sagt Merkel. "Stattdessen müssen wir mit Mut auch die Chancen erkennen." Sie sei überzeugt, wenn man es richtig mache, dann seien die Chancen auch größer als die Risiken.
  • 12/14/15 11:43 AM
    Globalisierung sei eben nicht nur Deutschland als Exportweltmeister und Reisefreiheit, sondern eben auch Armut und Flucht.
  • 12/14/15 11:42 AM
    "Seien wir ehrlich: Hinter der Skepsis, ob wir das alles schaffen können, steckt noch viel mehr", sagt Merkel. Dahinter stecke auch die Frage, was sich alles verändere, ob man das überhaupt wolle.
  • 12/14/15 11:40 AM
    Jetzt geht es um die Verlängerung des Engagement der Bundeswehr in Afghanistan - weil dies die Sicherheitslage erfordere. Man müsse dann aber auch für Fluchtalternativen sorgen, sagt die CDU-Chefin.
  • 12/14/15 11:38 AM
    Merkel kommt auf die Bekämpfung der Fluchtursachen zu sprechen – auf politische Verhandlungen, auf Entwicklungshilfe und auch auf eine "menschenwürdige Versorgung der Flüchtlinge" in Ländern wie dem Libanon oder dem Irak.
  • 12/14/15 11:36 AM
    "Schengen ist für uns lebenswichtig", sagt Merkel, die nun übergegangen ist zu den Herausforderungen in der Flüchtlingskrise auf europäischer Ebene. "Es sind dicke Bretter, aber wir müssen diese Bretter bohren." Sie fordert erneut Solidarität in Europa.
  • 12/14/15 11:31 AM
    Die Kanzlerin verteidigt nun, dass der Familienzuzug begrenzt werden soll. Die CDU sei die Partei der Familie, aber rein praktisch ginge dies eben im Moment nicht anders.
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