Lustreisen-Affäre: CDU-Parlamentarier droht Ermittlungsverfahren
zuletzt aktualisiert: 17.06.2007 - 11:51München/Essen (RPO). Im Zusammenhang mit der "Lustreisen"-Affäre droht dem Essener CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Königshofen ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue. Königshofen soll mit seiner Frau im Jahr 2005 an einer Reise des Aufsichtsrats der Essener Stadtwerke nach Budapest teilgenommen haben.
Die Kosten der Reise von insgesamt 140.000 Euro trugen die Stadtwerke Essen. Ferner geht es um einen Konzertbesuch und dem Besuch einer Dinner-Show.
Der Parlamentarier bezeichnete die Einladungen im "Focus" als "in vielen Unternehmen üblich". Da seine Frau mit in Budapest gewesen sei, könne von einer "Lustreise" keine Rede sein. "Ich würde es wieder so machen." Wie der "Focus" am Sonntag berichtete, will die zuständige Staatsanwaltschaft Köln wegen der Stadtwerke-Einladungen gegen Königshofen ermitteln.
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