kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Appell an Arbeitslose: Clement findet "Hartz IV" durchweg positiv

zuletzt aktualisiert: 01.01.2010 - 15:49
Berlin (RPO). Fünf Jahre nach Einführung der "Hartz IV"-Gesetzgebung hat der frühere Bundesarbeitsminister Wolfgang Clement ein positives Fazit der Reform gezogen. "Hartz IV" führe "zu größeren Herausforderungen für diejenigen, die Arbeit suchen", sagte Clement .

Dies sei auch "dringend notwendig" gewesen fügte Clement im gespräch mit der Zeitung "Die Welt" hinzu. Unter Experten sei unstrittig, dass ohne die Reformen wesentliche Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt nicht erreicht worden wären, sagte Clement, der als Minister für Arbeit und Wirtschaft die Arbeitsmarktreform gegen viele Widerstände durchgesetzt hatte.

Arbeitslose rief Clement auf, sich darum zu bemühen, so schnell wie möglich wieder in einen Job zu kommen. "Jeder legale Job ist besser als die Arbeitslosigkeit. Dazu zählt im Ernstfall auch der gering bezahlte Job."

Änderungsbedarf bei "Hartz IV" sieht Clement nicht und sprach von "Scheindiskussionen", die teilweise geführt würden. "Da geht es um Probleme, die es gar nicht gibt", sagte der Ex-SPD-Politiker mit Blick auf die geplante Erhöhung des Schonvermögens für "Hartz IV"-Empfänger.

Auch die Regelsätze müssten nicht erhöht werden. "Denn sonst landet man sofort beim Problem des Abstandsgebots, das heißt, Familien mit Kindern stehen mit Arbeit oft kaum besser da als mit 'Hartz IV'."

Nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ist die Reform hingegen gescheitert. Weder seien mehr Arbeitslose in Beschäftigung gekommen noch seien sie besser betreut worden. "Das Plus bei der Erwerbstätigkeit lässt sich nicht auf 'Hartz IV' zurückführen, sondern auf konjunkturelle Effekte", sagte DGB-Vorstand Annelie Buntenbach der Zeitung.

Die Gesetze hätten mit ihren "drastischen Zumutbarkeitsregeln atypischen Beschäftigungsverhältnissen Tür und Tor geöffnet". Statt zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen, seien Arbeitnehmer mit regulären Arbeitsstellen unter Druck gesetzt worden.

"Leiharbeit, 'Hartz IV' und die Angst vor dem sozialen Abstieg wird bis heute dazu missbraucht, um die Beschäftigten zu Lohneinbußen zu drängen und ihnen schlechtere Arbeitsbedingungen aufzuzwängen", sagte Buntenbach.

Quelle: DDP/top

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Sauerland muss um sein Amt zittern

Tag der Entscheidung in Duisburg

Sauerland muss um sein Amt zittern

Am Sonntag haben Duisburgs Bürger das Wort: Morgen wird sich entscheiden, ob Sauerland sein Büro vorzeitig räumen muss. mehr 

Mexiko setzt auf Frauen in Führungspositionen

Cervantes wird oberste Polizeichefin

Die mexikanische Regierung setzt in ihrem Kampf gegen die organisierte Kriminalität verstärkt auf Frauen in Führungsposition. Präsident Feli ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Tag der Entscheidung in Duisburg

Sauerland muss um sein Amt zittern

Mexiko setzt auf Frauen in Führungspositionen

Cervantes wird oberste Polizeichefin

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Bewegung für Sunniten, Schiiten und Kurden

Säkulare Partei im Irak gegründet

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Schahidi: "Mit diesem Sieg hat Borussia ein Ausrufezeichen gesetzt!"

Nach zwei eher bescheidenen Spielen (Wolfsburg und Hertha) lässt es Borussia im eigenen Stadion wieder richtig krachen. Nach 110 ... mehr 

Wulff intervenierte auch bei Springer-Chef Doepfner wegen Artikel

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Der Bundespräsident wird bei den Büttenrednern in diesem Jahr zum Pointengeber. In den Karnevalshochburgen ziert er die Wagen der Rosenmontagszüge. Auf den Sitzungen widmen ihm die Jecken lange Passagen ihrer Programme. Von Sybille Möckl  mehr

 

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

"Es wird keinen Freibrief für Raser geben"

 

Gesundheitsminister Bahr im Interview

Rückzahlung für Millionen Versicherte ?

 

Stunde der Entscheidung

Sauerland kämpft um sein Amt

 
 

Daniel Bahr im Interview

Kassen sollen Überschüsse auszahlen

Top-Services