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Bericht: CSU angeblich unter 40 Prozent

zuletzt aktualisiert: 05.08.2010 - 11:40

München/Berlin (RPO). Die CSU ist laut einer bislang unveröffentlichten Meinungsumfrage angeblich in der Wählergunst weiter abgestürzt. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wies den Bericht jedoch zurück.

In einer etwa vier Wochen alten Erhebung eines renommierten Hamburger Instituts kämen die Christsozialen in Bayern derzeit bei der Sonntagsfrage derzeit nur noch auf knapp 40 Prozent der Stimmen, in der Wählerzustimmung liege die Partei sogar nur noch bei 37 bis 38 Prozent. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf CSU-Kreise.

Dobrindt sagte, er kenne keine Umfrage, die die CSU unter 40 Prozent sehe, "erst recht keine geheime". Dobrindt betonte: "Alle Umfragen, die ich kenne, sehen uns klar über 40 Prozent."

Dennoch wächst in der CSU der Zeitung zufolge die Sorge, die Partei könnte in den Abwärtssog der CDU geraten. Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein warnte: "Die CSU muss höllisch aufpassen, dass sie nicht in den Abwärtssog der schwarz-gelben Koalition gerät."

Es bestehe die Gefahr, "dass uns konservative Stammwähler verloren gehen, weil ihnen die Richtung in Berlin nicht passt". Die CSU müsse in Bayern alles tun, um nicht vom Negativtrend der CDU erfasst zu werden.

Der frühere Parteichef Erwin Huber sagte dem Blatt, die CSU sei keineswegs immun gegen den Negativtrend der Union insgesamt. "Wir müssen auf unser eigenes Profil achten und auch die konservativen Wähler bundesweit für die Union ansprechen."

Quelle: DDP/born

 
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