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Schlechtestes Ergebnis bei Wiederwahl
CSU verpasst Horst Seehofer auf Parteitag einen Denkzettel

Kühler Empfang für Angela Merkel bei der CSU
Kühler Empfang für Angela Merkel bei der CSU FOTO: afp, CS/dg
München. Horst Seehofer bleibt zwei weitere Jahre an der Spitze der CSU. Allerdings erzielte er beim Parteitag in München sein bislang schlechtestes Wahlergebnis als Parteichef.

Beim Parteitag erhielt Seehofer am Samstag 87,2 Prozent der Stimmen. Vor zwei Jahren hatte er noch 95,3 Prozent bekommen. Auf Seehofer entfielen 665 von 763 gültigen Stimmen. 98 Delegierte stimmten mit Nein.

25 Stimmen waren ungültig – wobei die CSU auch Enthaltungen traditionell als ungültige Stimmen wertet. Seehofer ist seit 2008 CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident in Bayern.

Seehofer hatte am Freitag die offene Konfrontation mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingspolitik gesucht. In der CSU-Spitze machten dies manche als einen der möglichen Gründe dafür aus, warum Seehofer bei der Wahl so schlecht abschnitt.

 

(das/dpa/AFP)
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