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CDU-Politiker: Wollte Spektrum verbreitern: De Maizière verteidigt Besetzung der Islamkonferenz

zuletzt aktualisiert: 05.03.2010 - 08:54

Berlin (RPO). Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verteidigt die neue Besetzung der Deutschen Islamkonferenz. Dass der Islamrat nicht mehr dabei ist, begründete de Maizière am Freitag mit staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen der Hinterziehung von Steuern.

 Foto: ddp, ddp
Foto: ddp, ddp

De Maizière erklärte im Deutschlandradio Kultur: "Da kann ich mich mit solchen Repräsentanten nicht an einen Tisch setzen."

Der CDU-Politiker wies Vorwürfe zurück, auch kritische Muslime von dem Gremium ausgeschlossen zu haben. Er habe sich dafür entschieden, neue Persönlichkeiten einzuladen und damit das Spektrum zu verbreitern. Unter den neuen Mitgliedern seien ebenfalls ausgewiesene Islamkritiker. Die neue Besetzung war am Donnerstag vorgestellt worden.

Der Innenminister forderte Repräsentanten des Islam in Deutschland dazu auf, ihr Bekenntnis zur deutschen Gesellschaftsordnung auch klar vorzuleben. Der Islam müsse aus den Hinterhöfen heraus und an "Aufklärung gewinnen", sagte de Maizière. Die Deutschen mit ihren christlichen Wurzeln müssten sich im Gegenzug daran gewöhnen, dass der Islam in Deutschland zu Hause sei und keine vorübergehende Erscheinung darstelle.

Quelle: DDP/das

 
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