kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Auseinandersetzungen mit Polizei: Demonstranten verhindern Neonazi-Marsch

zuletzt aktualisiert: 30.10.2004 - 15:33

Potsdam (rpo). Mehrere hundert Gegendemonstranten haben einen geplanten Marsch von etwa 160 Neonazis durch das Stadtzentrum von Potsdam verhindert. Dabei kam es allerdings zu Ausschreitungen zwischen den linken Demonstranten und der Polizei.

Nachdem am Samstag zahlreiche linke Demonstranten einen Teil der ursprünglich geplanten Route blockiert hatten, verzichteten die Rechtsextremisten um den Hamburger Christian Worch auf eine Kundgebung in der Innenstadt, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Stattdessen wichen sie auf einen abgelegenen Platz in Potsdam-Babelsberg aus.

Zunächst hatte die Polizei versucht, den Neonazis die Straße frei zu räumen. Dagegen setzten sich die Blockierer, unter ihnen auch einige Autonome, mit Stein-, Flaschen- und Leuchtmunitionswürfen zur Wehr. Vereinzelt wurden Mülltonnen angezündet. Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Randalierer vor und hatte die Lage nach kurzer Zeit im Griff. Ein Polizist wurde von einem Stein am Kopf getroffen und verletzt.

Nach Augenzeugenberichten demonstrierten mehr als 1.000 Menschen gegen den Naziaufmarsch. Die Polizei konnte zunächst keine Teilnehmerzahlen nennen. Insgesamt vier verschiedene Initiativen hatten zu den Protesten aufgerufen, darunter der Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck und der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs. Platzeck erklärte, die Straßen dürften nicht den Extremisten überlassen werden. Der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky verließ einen zeitgleich stattfindenden PDS-Bundesparteitag, um an einer der Gegendemonstrationen teilzunehmen.

Der Hamburger Christian Worch, einer der bekanntesten Neonaziführer in Deutschland, hatte den Potsdamer Marsch angemeldet. Die Rechtsextremisten, Augenzeugen zufolge vor allem Skinheads, versammelten sich am Samstagmittag zunächst am Hauptbahnhof. Ursprünglich hatten sie eine Demonstration zum Brandenburger Tor im Potsdamer Zentrum geplant.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr 

Syrische Deserteure drohen Assad

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. Damit brachte er den Zentralrat der Muslime gegen sich auf. Gauck betreibe Geschichtsfälschung. mehr

 

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 
 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

Top-Services