Der CSU-Parteitag in München stand zunächst ganz im Zeichen des "Tschüß"-sagens.
Edmund Stoiber, scheidender Ministerpräsident, hielt seine letzte Rede,...
... winkte, ließ sich feiern....
... und war sichtlich bewegt von dem nicht enden-wollenden Applaus.
Erwin Huber wurde als neuer Parteivorsitzender gewählt, ...
... Stellvertreter bleibt Horst Seehofer.
Auf Huber entfielen rund 58 Prozent der Stimmen, erwartet worden ...
... war ein deutlicherer Sieg.
Drei Gewinner dieses Samstages: Günther Beckstein, neuer Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2008, Erwin Huber, neuer Parteivorsitzender, und der Altmeister Edmund Stoiber.
Sie hatte an diesem Tag nicht wirklich viel zu feiern: Gabriele Pauli. Bei der Wahl des Parteivorsitzenden entfielen nur 24 Stimmen auf die Fürther Landrätin.
Zuvor hatte ein Auftritt der Politikerin für Wirbel gesorgt.
Die Kandidatin für den CSU-Vorsitz kritisierte, der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) habe gesagt, sie müsse zum Psychiater.
Sie forderte den designierten Ministerpräsidenten auf zu erklären, was ihn zu dieser Äußerung veranlasst habe.
Beckstein reagierte zunächst nicht auf diese Aufforderung.
Pauli betonte, sie habe sich von Parteifreunden "viel anhören müssen".
So sei versucht worden, sie "in die Ecke des Rotlichts zu stellen" und ihr den Parteiaustritt nahezulegen.
Auch habe man sie unglaubwürdig machen wollen.