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Sie waren brutal, vermummt und von Kopf bis Fuß schwarz gekleidet: Bei den Krawallen in Rostock traten mehrere Tausend Linksautonome als so genannter schwarzer Block auf. Wir erklären, was sich dahinter verbirgt.
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Die Bezeichnung "Schwarzer Block" entstand in den 70er Jahren während der Anti-Atomkraft-Bewegung und der Friedensbewegung. Dazu werden Mitglieder der linksautonomen Szene gerechnet, die häufig schwarz gekleidet und vermummt auftreten.
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Sie verstoßen damit gegen das während einer Versammlung geltende gesetzliche Vermummungsverbot, das der Polizei die Erkennung und Überwachung der Demonstranten erlaubt.
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Der "Schwarze Block" ist keine einheitliche politische Organisation, sondern setzt sich aus verschiedenen Gruppen zusammen.
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Laut Verfassungsschutzbericht 2006 existieren solche Gruppen in fast allen größeren deutschen Städten, vor allem aber in Berlin, Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet sowie Dresden, Leipzig, Göttingen und Freiburg.
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Demnach leben in Deutschland 5500 Personen, die als autonom, gewaltbereit und linksextrem gelten und das "herrschende System" überwinden wollen.