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Plan der Familienministerin: Deutlich mehr Kindergeld für Mehrkindfamilien

zuletzt aktualisiert: 15.08.2008 - 13:25

Saarbrücken (RPO). Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will kinderreiche Familien bei der geplanten Anhebung des Kindergeldes offenbar deutlich besser stellen als bisher.

Familienministerin Ursuala von der Leyen hat mit ihrem Aufruf zm Krankenkassenwechsel für Wirbel gesorgt.  Foto: AP, AP
Familienministerin Ursuala von der Leyen hat mit ihrem Aufruf zm Krankenkassenwechsel für Wirbel gesorgt. Foto: AP, AP

"Eine Lösung, das Kindergeld für das dritte und vierte Kind stärker zu erhöhen, ist grundsätzlich richtig", sagte von der Leyen der "Saarbrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). Über die konkreten Beträge werde entschieden, wenn im Herbst der Existenzminimumsbericht auf dem Tisch liege.

"Deutschland leidet nicht nur unter einer hohen Kinderlosigkeit insgesamt, sondern auch unter dem Verschwinden der Mehrkindfamilien", erläuterte die CDU-Politikerin. Das Kindergeld sei lange Zeit deutlich nach der Kinderzahl gestaffelt gewesen. "In den vergangenen fünfzehn Jahren sind die Mehrkindfamilien aber ignoriert worden", sagte von der Leyen. So sei das Kindergeld für das dritte Kind schon seit 1995 nicht mehr erhöht worden.

Die Bundesfamilienministerin stellte sich damit im Grundsatz hinter einen umstrittenen Vorschlag der CSU, die sich schon seit längerer Zeit für eine stärkere Staffelung des Kindergeldes einsetzt. Derzeit gibt es für die ersten drei Kinder jeweils 154 Euro im Monat.

Ab dem vierten Kind sind es 179 Euro. Die CSU hatte angeregt, das Kindergeld für die ersten beiden Kinder um je 10 Euro, für das dritte um 20 Euro und für jedes weitere Kind um 50 Euro aufzustocken.

Quelle: tmn

 
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