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Bundeswehr-Soldaten bei Feuergefecht verletzt: Deutsche Soldaten töten in Afghanistan drei Angreifer

zuletzt aktualisiert: 03.09.2009 - 21:26

Berlin/Kabul (RPO). Deutsche Soldaten haben bei einem schweren Gefecht im Norden Afghanistans mindestens drei Aufständische getötet. Nach Angaben der Bundeswehr wurden die Soldaten von einer unbekannten Anzahl Angreifer mit Handfeuerwaffen und Panzerfäusten beschossen. Vier deutsche Soldaten wurden hierbei verwundet und ins Rettungszentrum von Kundus gebracht.

Nach Angaben der Bundeswehr erwiderten die deutschen ISAF-Soldaten, die zur Unterstützung afghanischer Sicherheitskräfte eingesetzt waren, das Feuer, nachdem sie 60 Kilometer nördlich von Kundus angegriffen wurden. Dabei seien vermutlich mindestens drei Angreifer getötet und ein Geländewagen zerstört worden. Ein Fahrzeug der Bundeswehr sei so schwer beschädigt worden, dass es vor Ort gesprengt werden musste. Darüber hinaus wurden den Angaben zufolge mehrere deutsche Fahrzeuge beschädigt.

Im Süden des Landes wurden unterdessen vier NATO-Soldaten getötet. Eine Bombenexplosion in der Provinz Helmand riss zwei patrouillierende US-Soldaten in den Tod, wie die NATO am Donnerstag mitteilte. Damit sind im September bereits drei amerikanische Soldaten getötet worden. Der August war für die USA mit 49 Opfern der bislang tödlichste Monat seit dem Sturz der Taliban Ende 2001.

Das britische Verteidigungsministerium teilte mit, dass ebenfalls in der Provinz Helmand zwei britische Soldaten getötet wurden. Ein Soldat wurde am Donnerstag im Bezirk Babadschi erschossen, der zweite war bereits am Mittwoch bei einem Bombenanschlag im gleichen Gebiet tödlich verletzt worden. Die Gesamtzahl der am Hindukusch getöteten Briten stieg damit auf 212 und liegt höher als im Irak.

Angriffe der Taliban und anderer Aufständischer haben zuletzt stark zugenommen, mit mehr als 100.000 internationalen Soldaten, darunter rund 62.000 der US-Streitkräfte, sind aber auch mehr Truppen im Land als je zuvor.

Quelle: AP/jre

 
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