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Für Flüchtlinge und Geringverdiener
Mieterbund fordert eine Milliarde Sozialwohnungen

So steigen die Mieten in den Städten
So steigen die Mieten in den Städten FOTO: dpa, Wolfgang Kumm
Berlin. Der Deutsche Mieterbund fordert vom Bund mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr, um genügend Sozialwohnungen für Flüchtlinge und Menschen mit geringem Einkommen zu schaffen.

Die Zahl der Sozialwohnungen sei seit der Wiedervereinigung von fast vier Millionen auf 1,5 Millionen gesunken, sagte Direktor Lukas Siebenkotten der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Daher drohe Konkurrenz zwischen Menschen mit niedrigem Einkommen und Flüchtlingen um bezahlbare Wohnungen. "Das darf aber auf keinen Fall passieren."

Die Mittel des Bundes an die Länder müssten von derzeit 518 Millionen Euro im Jahr auf eine Milliarde Euro erhöht werden, forderte Siebenkotten. Außerdem müssten die Länder die Gelder zweckgebunden einsetzen und Fördermittel in gleicher Höhe für den Mietwohnungsbau zur Verfügung stellen. Dies geschehe in vielen Bundesländern nicht.

(dpa)
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