kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Deutlicher als erwartet: Deutsches Staatsdefizit auf 2,5 Prozent gesunken

zuletzt aktualisiert: 24.08.2006 - 12:21

Wiesbaden (RP). Das Staatsdefizit in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in der ersten Hälfte dieses Jahres überraschend deutlich auf 2,5 Prozent gesunken. Im Vorjahr lag die Quote noch bei 3,7 Prozent.

Das teilte das Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Aus dieser Halbjahreszahl könnten aber noch keine Rückschlüsse auf die zu erwartende Defizitquote des Staates für das Gesamtjahr und damit auf das Defizitverfahren der EU gezogen werden.

Insgesamt betrug das Finanzierungsdefizit in den ersten sechs Monaten nach den vorläufigen Ergebnissen der Statistiker 28,2 Milliarden Euro, und damit gut zwölf Milliarden Euro weniger als in der ersten Hälfte 2005 (40,5 Milliarden Euro).

Für die Entwicklung sei vor allem die Einnahmeseite ausschlaggebend gewesen, die ein Plus von 3,2 Prozent verzeichnet habe, erklärte die Behörde. Aber auch der moderate Anstieg bei den Ausgaben um 0,6 Prozent habe das Ergebnis begünstigt.

Deutschland hat seit 2002 vier Mal hintereinander gegen den Stabilitätspakt und die darin festgelegte Defizit-Obergrenze der EU verstoßen, die bei einer Neuverschuldung von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegt.

Die EU-Kommission sah aber zuletzt Deutschland auf einem guten Weg und nannte das Ziel der Bundesregierung realistisch, das Defizit 2007 unter die Drei-Prozent-Marke zu drücken.

Nach jüngsten Angaben von Finanzminister Peer Steinbrück wird das Maßnahmepaket der Bundesregierung im kommenden Jahr die Quote auf 2,5 Prozent senken. Für das laufende Gesamtjahr geht die große Koalition noch von Werten knapp über drei Prozent aus.


 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr 

Syrische Deserteure drohen Assad

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. Damit brachte er den Zentralrat der Muslime gegen sich auf. Gauck betreibe Geschichtsfälschung. mehr

 

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 
 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

Top-Services