| 20.15 Uhr

Regierung gibt Zahl bekannt
360 "gefährliche Extremisten" haben Asyl beantragt

Deutschland: 360 "gefährliche Extremisten" haben Asyl beantragt
FOTO: dpa
Hamburg. Einem Medienbericht zufolge sind fast ein Viertel der "gefährlichsten Extremisten" in Deutschland Asylbewerber. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae hervor.

Wie der "Spiegel" berichtet, stuft das Bundeskriminalamt rund 1560 Männer und Frauen als "Gefährder" oder "relevante Personen" in der Extremistenszene ein. 362 von ihnen hätten einen Antrag auf Asyl gestellt, hieß es.

Die Zahl sei auch "auf die Migrationsbewegungen im Kontext des Kriegsgeschehens in Syrien und Irak zurückzuführen", schreibe die Regierung. Bund und Länder versuchten inzwischen, "Gefährder" schneller abzuschieben. Thomae sagte, die Länder müssten von dem Mittel konsequent Gebrauch machen: "Es darf nicht sein, dass die Zahl der Gefährder in Deutschland weiter zunimmt, während die Zahl der Abschiebungen minimal bleibt."

(felt/KNA)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Deutschland: 360 "gefährliche Extremisten" haben Asyl beantragt


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.