kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Kampf gegen Steuersünder: Deutschland und Liechtenstein verabreden Austausch

zuletzt aktualisiert: 10.07.2009 - 20:10

Berlin (RPO). Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Steueroasen haben sich Deutschland und Liechtenstein auf ein Abkommen zum Informationsaustausch verständigt. "Beide Seiten sind bestrebt, das Abkommen nach der rechts- und vertragsförmlichen Prüfung so bald wie möglich zu unterzeichnen", erklärte eine Sprecherin des Finanzministeriums am Freitag in Berlin.

Liechtensteins Regierungschef Klaus Tschütscher sagte, der Vertragstext folge dem OECD-Musterabkommen und sehe "einen Informationsaustausch auf Anfrage vor".

Die Ministeriumssprecherin erklärte weiter, die Gespräche zwischen Deutschland und Liechtenstein würden auf Arbeitsebene fortgesetzt, "um Maßnahmen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, der Ungleichbehandlung und zur Sicherstellung legitimer Steueransprüche zu prüfen". Es handele sich dabei jedoch noch nicht um offizielle Verhandlungen, sondern um erste Sondierungsgespräche.

Ab dem Steuerjahr 2010

Tschütscher erklärte, das Abkommen trete "nach Abschluss der jeweils innerstaatlichen Ratifikationsverfahren in Kraft und kommt ab dem Steuerjahr 2010 zur Anwendung". Die Regierung des Fürstentums hatte vor kurzem bereits bekräftigt, dass man auch als Nichtmitglied hinter den Steuerbeschlüssen der OECD-Staaten stehe.

"Dieses Abkommen ist ein wichtiger Schritt in den Beziehungen zu Deutschland und auch ein klares Signal mit Blick auf andere laufende Verhandlungen, die wir zur Umsetzung der OECD-Standards zügig abschließen wollen", sagte Tschütscher. In dem Vertragstext werde analog zu dem bereits im Dezember 2008 abgeschlossenen Abkommen mit den USA ein rechtsstaatliches Verfahren zwischen Deutschland und Liechtenstein und somit Rechtssicherheit für Kunden und Finanzintermediäre gewährleistet.

"Mit diesem Abkommen haben sich beide Seiten auch auf den Abschluss eines insbesondere für die wirtschaftlichen Beziehungen relevanten Doppelbesteuerungsabkommens geeinigt. Erste Gespräche dazu haben bereits stattgefunden", erklärte Tschütscher.

Quelle: AP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen ... mehr 

Mubarak spottet über neue Politikergeneration

Ägyptens Ex-Präsident

Mubarak spottet über Politiker

Mit Hohn und Spott verfolgt Ex-Präsident Husni Mubarak die neue Generation ägyptischer Politiker. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Ägyptens Ex-Präsident

Mubarak spottet über Politiker

Warum Hollande Syrien mit Militär droht

Präsident im Kriegsmodus

Schmutz-Wahlkampf in den USA

Obama macht Romney zum Vampir

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen. Seine zweifelnden Äußerungen über das Einstehen Deutschlands für Israel im Ernstfall sorgen für Aufregung. VON Birgit Marschall  mehr

 

Schröder hält am Krippenausbau fest

"Wir dürfen die Eltern nicht enttäuschen"

 

Ministerin will auf Uni-Bewertung warten

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 
 

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

 

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Top-Services