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Spenden für Mitgliederparteitag
Die "Geldbombe" der AfD zündet nicht

Zehn Fakten zur AfD
Zehn Fakten zur AfD FOTO: dpa, Bernd von Jutrczenka
Berlin. Es reicht nicht: Die Mitglieder und Förderer der Alternative für Deutschland (AfD) haben nicht genug gespendet, um einen Mitgliederparteitag im Juni zu finanzieren.

Bis zum Donnerstag - dem letzten Tag einer Ende März gestarteten "AfD-Geldbombe" - waren nach Angaben von Parteisprecher Christian Lüth rund 60.000 Euro eingegangen. Die AfD hatte ausgerechnet, dass es 150.000 Euro kosten würde, statt der Delegierten alle Mitglieder zum Bundesparteitag am 13. Juni einzuladen. Der Parteitag soll einen neuen Bundesvorstand wählen. Beste Chancen hat Bernd Lucke, der sich den Vorsitz derzeit noch mit Frauke Petry und Konrad Adam teilt.

Wie aus Parteikreisen verlautete, soll der NRW-Landesvorsitzende Marcus Pretzell an diesem Freitag vom AfD-Bundesvorstand in Berlin angehört werden. Hintergrund sind Streitigkeiten in Zusammenhang mit einer vorübergehenden Sperrung der Konten seines Landesverbandes.

Außerdem steht die von Pretzell vorgebrachte Anschuldigung im Raum, Parteichef Lucke habe sich Wahlkampfspenden als Mandatsträgerabgaben anrechnen lassen. Lucke bestreitet dies. Pretzell, der zum Lager der Lucke-Kritiker gehört, hat Forderungen nach einem Rücktritt als Landesvorsitzender zurückgewiesen.

(dpa)
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