kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Piratenpartei Panorama, dapd 2011-0910
  Foto: dapd, dapd
Kommentare ()

Bundesparteitag : Die Piraten ringen um Inhalte

zuletzt aktualisiert: 03.12.2011 - 12:36

Offenbach (RPO). Nach ihrem sensationellen Wahlerfolg von Berlin kommen die Piraten am Wochenende   erstmals wieder zu einem Bundesparteitag zusammen. In Offenbach wollen die Mitglieder zwei Tage lang diskutieren, welche neuen inhaltlichen Schwerpunkte die Partei setzen kann, die bislang vor allem mit dem Thema Internet in Verbindung gebracht wird.

"Hinter uns liegt eine ereignisreiche Zeit, aber auch eine harte - und es liegt eine noch viel schwierigere vor uns", sagte der Bundesvorsitzende Sebastian Nerz zum Auftakt der Veranstaltung, deren Beginn sich wegen des großen Andrangs um rund eine Stunde verzögerte.

"Wir sind in der Realpolitik angekommen", sagte Nerz und warnte die Partei vor einer Spaltung: "Die ersten Erfolge sind die Zeit der ersten Fehler - und diese Fehler können eine Partei spalten." Er forderte die Mitglieder auf, einen neuen Stil zu pflegen und Streit nicht über den Kurznachrichtendienst Twitter auszutragen.
"Schimpfwörter in 140 Zeichen sind keine Transparenz. Über Twitter oder Facebook kann man einen Streit nicht beilegen, man kann ihn nur eskalieren", sagte Nerz.

Neben Kernthemen wie Datenschutz, Bürgerrechten und Bildung stehen "gänzlich neue Themen wie Wirtschafts- und Außenpolitik" auf der Tagesordnung. Die knapp 19.000 Parteimitglieder stellten rund 400 Anträge zur Abstimmung. Auf dem Parteitag wird die Basis entscheiden: Erwartet wurden zwischen 900 und 1500 Mitglieder, die alle abstimmungsberechtigt sind.

Einer der Streitpunkte des Parteitags wird der Antrag des Vorstandsmitglieds Matthias Schrade zum Umgang mit der Euro-Krise sein. Schrade fordert einen harten Kurs gegenüber Euro-Krisenländern bis hin zum Ausstieg aus der EU und stellte einen Antrag, der wortgleiche Formulierungen der Euro-Skeptiker um den FDP-Rebellen Frank Schäffler enthält.

Schrade wurde deshalb von anderen Piraten nahegelegt, die Partei zu verlassen.
Die Piraten verstehen sich als sozialliberal und sind nach eigenen Angaben auf dem Weg von einer Protest- zu einer Programmpartei. Bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus erreichten sie 8,9 Prozent und liegen im Bundestrend derzeit bei sechs Prozent.

Quelle: APD/AFP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen ... mehr 

Mubarak spottet über neue Politikergeneration

Ägyptens Ex-Präsident

Mubarak spottet über Politiker

Mit Hohn und Spott verfolgt Ex-Präsident Husni Mubarak die neue Generation ägyptischer Politiker. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Ägyptens Ex-Präsident

Mubarak spottet über Politiker

Warum Hollande Syrien mit Militär droht

Präsident im Kriegsmodus

Schmutz-Wahlkampf in den USA

Obama macht Romney zum Vampir

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen. Seine zweifelnden Äußerungen über das Einstehen Deutschlands für Israel im Ernstfall sorgen für Aufregung. VON Birgit Marschall  mehr

 

Schröder hält am Krippenausbau fest

"Wir dürfen die Eltern nicht enttäuschen"

 

Ministerin will auf Uni-Bewertung warten

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 
 

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

 

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Top-Services