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In Deutschland hat die Piratenpartei erstmals bei der Bundestagswahl 2009 für Aufmerksamkeit gesorgt, 2011 schaffte sie sogar mit über acht Prozent der Stimmen den Einzug in das Berliner Abgeordnetenhaus. Hier einige Fakten zu den politischen Newcomern:
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Die Piratenpartei entstand Anfang 2006 in Schweden. Ihre Mitglieder setzen sich für digitale Bürgerrechte und Freiheit im Internet ein.
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Dazu gehört auch das freie Kopieren von Musik- und Filmtiteln der Unterhaltungsindustrie. Sie sehen sich diskriminiert durch das Vervielfältigungsverbot auch für Nutzer, die damit keine Geschäfte machen wollten.
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Der deutsche Ableger gründete sich am 10. September 2006 in Berlin. Die Piratenpartei hat derzeit (Stand: September 2011) etwa 5000 Mitglieder und ist in allen Bundesländern vertreten. Hochburg ist mit 1000 Mitgliedern Berlin.
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Zuletzt gründete sich am 28. Juni 2009 der thüringische Landesverband.
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Die Piraten konnten 2009 einen prominenten Neuzugang verbuchen. Der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss trat aus Protest gegen das Zugangssperren-Gesetz aus der SPD aus und den Piraten bei.
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Im Europäischen Parlament ist der einzige Abgeordnete der Piraten, der Schwede Christian Engström, Mitglied der europäischen Grünen-Fraktion.
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2011 erzielten die Piraten mit über acht Prozent ihr bestes Ergebnis bei einer Wahl in Deutschland.
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Im Europäischen Parlament ist der einzige Abgeordnete der Piraten, der Schwede Christian Engström, Mitglied der europäischen Grünen-Fraktion.