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Forsa-Umfrage: Eltern sind unzufrieden mit dem Schulsystem

zuletzt aktualisiert: 16.06.2011 - 11:37

Hamburg (RPO). Schlechte Noten für das deutsche Schulsystem: 62 Prozent der Eltern meinen, dass die Schulen ihre Kinder nicht gut auf das Berufsleben vorbereiten. Demnach fordern Eltern unter anderem eine stärkere individuelle Förderung der Kinder.

Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin "stern" hervorgeht, fordern die Eltern eine stärkere individuelle Förderung der Kinder, kleinere Klassen und eine bessere Ausbildung der Lehrer. Auch wünscht sich die Mehrheit größere Freiheiten für die Schulen unter anderem bei der Einstellung von Lehrern.

Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) ist nach der Umfrage unzufrieden mit dem gesamten Schulsystem. Um die Situation zu verbessern, wünschen sich unter anderem 96 Prozent mehr individuelle Förderung der Kinder im Unterricht. Jeweils 93 Prozent wollen, dass die Lehrer besser ausgebildet und die Klassen deutlich kleiner werden.

Die Hälfte der Eltern fordert darüber hinaus mehr Sanktionen in der Schule, während nur jedes zehnte Elternteil eine Abschaffung der Noten befürwortet. Damit Schule besser wird, plädieren drei Viertel der Befragten für eine stärkere Mitarbeit der Eltern.

82 Prozent fordern wiederum mehr Verantwortung für die Schulleiter. Diese sollten zum Beispiel Lehrer einstellen und entlassen dürfen und das Budget für ihre Schule selbst verwalten. Forsa befragte im Auftrag des "stern" im Mai insgesamt 706 Mütter und Väter mit Kindern von fünf bis 17 Jahren.

Quelle: AFP/nbe

 
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