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4. Juli 2007:Nachdem ein Deutscher in Afghanistan seit knapp einer Woche vermisst wird, geht die Bundesregierung von einer Entführung aus. Genaue Angaben zu dem Fall macht die Regierung nicht, es wird lediglich bekannt, dass es sich bei dem Entführten nicht um einen Journalisten handelt und dass er nicht im Auftrag der deutschen Regierung oder einer deutschen Hilfsorganisation in Afghanistan war.
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6. Februar 2007:Die im Irak verheiratete 61-jährige Deutsche Hannelore Krause und ihr Sohn Sinan werden in Bagdad verschleppt. Die Entführer drohen mit ihrer Tötung, sollten nicht alle Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan abgezogen werden. Nach über fünf Moanten Geiselhaft wird Hannelore Krause Mitte Juli freigelassen.
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28. Dezember 2006:Bewaffnete Entführer verschleppen im Ostjemen den ehemaligen Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Jürgen Chrobog, seine Frau und seine drei Kinder. Der Ex-Diplomat und seine Familie kommen am 31. Dezember wieder frei.
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24. Januar 2006:In der nordirakischen Stadt Beidschi werden die deutsche Ingenieure René Bräunlich (rechts) und Thomas Nitschke von bewaffneten Männern verschleppt. Sie sollten dort für eine sächsische Firma eine Industrieanlage übergeben. Die beiden Männer kommen nach 99 Tagen Geiselhaft frei.
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25. November 2005:Die 43-jährige Susanne Osthoff, Archäologin und Mutter einer Tochter, wird zusammen mit ihrem Fahrer im Irak entführt. Knapp einen Monat später wird Osthoff am 18. Dezember in Bagdad freigelassen.
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12. September 2003:Auf dem Weg zu einer Ruinenstätte in Nordkolumbien werden acht ausländische Touristen entführt, unter ihnen eine Deutsche. Nach 74 Tagen wird Reinhilt Weigel gemeinsam mit einem Spanier auf freien Fuß gesetzt.
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23. Februar 2003: Elf Touristen, darunter sechs Deutsche, werden in der Sahara entführt. In den folgenden Wochen verschwinden weitere Reisegruppen in Algerien, insgesamt 16 Deutsche sind betroffen. Die ersten 17 der insgesamt 32 Verschleppten werden am 13. Mai von einer algerischen Spezialeinheit in der Nähe von Tamanrasset, 1.900 Kilometer südlich von Algier, befreit. Die übrigen Geiseln kommen Mitte August frei; eine 45-jährige Deutsche überlebt die Strapazen der Geiselnahme jedoch nicht und stirbt in der Wüste.
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29. Juli 2002:Zwei deutsche Entwicklungshelfer des Hilfswerkes World Vision werden zusammen mit einem kenianischen Kollegen in der sudanesischen Ortschaft Waat, 800 Kilometer südlich der Hauptstadt Khartum, entführt. Nach wenigen Tagen werden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.
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28. November 2001:Ein 55-jähriger Deutscher, der für die einzige Mercedes-Vertretung in Jemen arbeitet, wird in Sanaa entführt und in den Bezirk Sarwah in der Provinz Marib verschleppt. Der Ingenieur wird nach zehn Tagen frei gelassen.
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27. Juli 2001:Bewaffnete Stammesmitglieder entführen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa einen deutschen Diplomaten. Erst am 23. September lassen ihn seine Entführer frei.
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18. Juli 2001:Ulrich Künzel, ein Mitarbeiter der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), sein Freund Reiner Bruchmann und sein Bruder Thomas werden nahe der kolumbischen Stadt Silvia, 200 Kilometer südwestlich von Bogota, verschleppt. Zu der Entführung bekennen sich die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC). Thomas Künzel gelingt Ende September die Flucht. Mitte Oktober kommen Ulrich Künzel und Bruchmann frei.
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26. Mai 2001:Der 22 Jahre alte deutsche Student Carl Christian Hoernecke wird in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa von Mitgliedern des Saijdi-Stammes verschleppt verschleppt und nach zwei Wochen freigelassen.
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7. Mai 2001:Der deutsche Manager Christoph Voigt, der für den Pharmakonzern Schering-Plough in Guatemala arbeitete, wird entführt. Nach mehrwöchigen Verhandlungen zahlt seine Familie 405.000 Dollar. Dennoch überlebt Voigt nicht; die Leiche des 48-Jährigen wird am 31. Mai gefunden.
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14. März 2001:Ein Reiseleiter hält vier deutsche Touristen im ägyptischen Luxor in seiner Wohnung gefangen. Drei Tage später lässt er sie unverletzt frei. Er wollte mit der Geiselnahme von seiner deutschen Frau die Rückgabe seiner in Deutschland lebenden Kinder erzwingen.
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2. Juli 2000:Der Reporter Andreas Lorenz des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", der über das Geiseldrama auf den Philippinen berichten wollte, wird auf der Insel Jolo verschleppt. Ende Juli lassen ihn seine Entführer gehen.
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23. April 2000:Auf der Ferieninsel Sipadan im Osten Malaysias werden 21 Menschen als Geiseln genommen, darunter die deutsche Familie Wallert. Ein Kommando der Rebellengruppe Abu Sayyaf bringt sie auf Booten auf die Philippinen. Mitte Juli wird die erkrankte Renate Wallert frei gelassen. Walter und Marc Wallert kommen erst Ende August beziehungsweise im September frei.
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10. August 1999:Rolf Sommerfeld wird von der größten kolumbischen Guerillagruppe FARC gefangen genommen. Fünf Menschen, darunter der 57-jährige Deutsche, werden am 13. August 2000 befreit.
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26. Januar 1999:Eine 30-jährige Hebamme aus Deutschland wird zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Angehörigen eines Stammes im Norden Jemens verschleppt. Nach vier Tagen wird die Entwicklungshelferin freigelassen.
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7. Dezember 1998:Drei Frauen und ein Mann werden von Mitgliedern der Volksgruppe der Bani Dhabjan in Jemen entführt und bis Ende Dezember festgehalten.
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15. April 1998:Während einer Zwischenlandung im Norden der somalischen Hauptstadt Mogadischu werden zehn Rotkreuz-Mitarbeiter, darunter ein Deutscher, entführt. Nach zehntägiger Geiselhaft in den Händen eines somalischen Clans werden die Verschleppten freigelassen und nach Nairobi ausgeflogen.
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9. September 1997:Der deutsche Geschäftsmann Robert Buehs wird nahe Zamboanga auf den Philippinen von muslimischen Rebellen verschleppt. Nach 107 Tagen wird Buehs freigelassen.
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27. März 1997:Vier Touristen, zwei Männer und zwei Frauen aus Nordrhein-Westfalen und Brandenburg, werden in der Wüste von Marib östlich der jemenitischen Hauptstadt Sanaa verschleppt. Nach zehntägiger Gefangenschaft kommen sie frei.
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3. März 1997:Sieben deutsche Motorradtouristen geraten im Südostjemen für zwei Wochen in die Gewalt von Entführern. Im selben Monat werden östlich der Hauptstadt Sanaa vier Urlauber zehn Tage lang verschleppt.
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1. Januar 1996:Die 24-jährige deutsche Touristin Nicola Fleuchaus und die Schweizer Reiseleiterin Susanna Siegfried werden aus einem Hotel in der Stadt San Carlos in Costa Rica entführt und kommen Mitte März gegen 300.000 Mark Lösegeld wieder frei.
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4. Juli 1995:Die militante muslimische Gruppe Al Faran entführt fünf westliche Touristen im indischen Unionsstaat Jammu-Kaschmir, darunter den Erfurter Studenten Dirk Hasert. Etwa einen Monat später enthaupten die Kidnapper den Norweger Hans Christian Ostro. Die anderen werden bis heute vermisst.
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16. Mai 1989:Ebenfalls im Libanon werden die Deutschen Heinrich Strübig und Petra Schnitzler zusammen mit dem Krankenpfleger Thomas Kemptner in der Hafenstadt Sidon gekidnappt. Schnitzler kommt bei einer Razzia libanesischer Milizionäre frei. Kemptner und Strübig müssen 1.127 Tage in Geiselhaft verbringen, ehe sie nach Deutschland zurückkommen.
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17./21. Januar 1987:Der Hoechst-Manager Rudolf Cordes und der Siemens-Techniker Alfred Schmidt werden in Beirut von der Hisbollah entführt. Schmidt wird im September freigelassen, Cordes erst nach einer Geiselhaft von 605 Tagen.