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Grüne Eveline Lemke in Erklärungsnot
Mit Hitler-Optik gegen Julia Klöckner

Kurzporträt: Julia Klöckner – Darling der CDU
Kurzporträt: Julia Klöckner – Darling der CDU FOTO: dpa, fve lof
Mainz. Ein auf Adolf Hitler gemünztes Bildchen bringt die grüne Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz in Schwierigkeiten. Eveline Lemke hatte das Bild im Zusammenhang mit scharfer Kritik an der CDU-Politikern Julia Klöckner bei Facebook gepostet. 

Das durchgestrichene Bild des Diktators mit der Unterschrift "Grün gegen Nazis" fand sich laut "Bild" unter einem Facebook-Eintrag, in dem die grüne Wirtschaftsministerin die CDU-Kandidatin Julia Klöckner wegen ihrer Flüchtlingspolitik hart angeht.

Nach Protesten im Netz nahm Lemke das Bild von ihrer Seite.
In Rheinland-Pfalz wird am 13. März ein neuer Landtag gewählt.

Es sei nicht ihre Absicht gewesen, Frau Klöckner als Nazi darzustellen, erklärte Lemke am Sonntag. Es tue ihr leid. Bei dem Comic habe es sich um ein Anti-Nazi-Sharepicture gehandelt.

Inhaltlich blieb Lemke aber bei ihren Aussagen, die sie gemeinsam mit dem anderen Spitzenkandidaten der Grünen, Daniel Köbler, kundgetan hatte. Lemke hatte wirtschaftliche Schäden möglicher Grenzschließungen betont. Köbler wiederum warf der CDU und Klöckner vor, der AfD Wahlkampfhilfe auf Kosten des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu leisten.

Julia Klöckner kommentierte den Angriff per Twitter: "Muss wirklich nicht sein, bei allem politischen Wettbewerb. Wer CDU-Politiker mit Hitler verbindet, hilft den Falschen."

(pst/dpa)
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