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Berlin: FDP will Platz nach Günter Rexrodt benennen

zuletzt aktualisiert: 18.08.2009 - 17:06

Berlin (RPO). Späte Ehre für den verstorbenen FDP-Politiker: Die Berliner Liberalen haben die Umbenennung des Platzes vor dem Bundeswirtschaftsministerium zu Ehren des 2004 verstorbenen Günter Rexrodt angeregt.

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Rexrodt habe sich als Bundeswirtschaftsminister, Staatssekretär, Finanzsenator und Vorsitzender der Berliner FDP verdient gemacht hat, sagte FDP-Landeschef Markus Löning am Dienstag. Rexrodt habe sich zudem sehr für seine Heimatstadt Berlin eingesetzt, insbesondere als Bundeswirtschaftsminister während der "schweren Situation beim Zusammenwachsen der Stadt".

Er habe dem Bürgermeister von Mitte, Christian Hanke (SPD), und den Fraktionen im Bezirksparlament in einem Brief vorgeschlagen, den Platz vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Günter-Rexrodt-Platz umzubenennen, sagte Löning. Damit würde die Lebensleistung eines großen Berliners gewürdigt und das Andenken an Rexrodt angemessen bewahrt. Rexrodt war am 19. August 2004 im Alter von 62 Jahren an plötzlichem Herztod gestorben.

Rexrodt trat 1980 in die FDP ein. Fünf Jahre später wurde er im Berliner Senat zuständig für das Finanzressort. Nach der Abwahl von Schwarz-Gelb in Berlin arbeitete er ab 1989 bei der Frankfurter Citibank AG und stieg wenig später in die Unternehmensspitze auf. Nach der deutschen Wiedervereinigung war Rexrodt für gut ein Jahr Vorstandsmitglied der Treuhandanstalt. 1993 wurde er Bundeswirtschaftsminister unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) und blieb es bis 1998.

Im Zuge des Berliner Bankenskandals und der Neuwahlen im Jahr 2001 führte er die hauptstädtische FDP als Spitzenkandidat nach mehrjähriger Abstinenz wieder in das Abgeordnetenhaus. Nach vierjähriger Amtszeit gab er im April 2004 den FDP-Landesvorsitz ab.

Quelle: DDP/felt

 
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