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Flüchtlingskrise
Umfrage: Mehrheit mit Flüchtlingspolitik unzufrieden

Fotos: Flucht zu Fuß von Budapest nach Österreich
Fotos: Flucht zu Fuß von Budapest nach Österreich FOTO: dpa, ase
Berlin. Die Mehrheit der Deutschen hat ist in einer repräsentativen Umfrage negativ zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung geäußert. 64 Prozent halten das Problemmanagement Berlins für "eher schlecht" oder "sehr schlecht". Nur ein Drittel der Bevölkerung glaubt das Gegenteil.

Die Mehrheit der Deutschen findet laut einer Befragung, dass die Bundesregierung die Flüchtlingssituation schlecht im Griff hat. Das geht aus einer repräsentativen Emnid-Umfrage für N24 hervor, wie der Sender am Donnerstag in Berlin berichtete. Demnach bewerten 38 Prozent der Befragten die Flüchtlingspolitik als "eher schlecht", 26 Prozent vergeben die Note "sehr schlecht". 8 Prozent sind der Meinung, dass die Regierung die Lage "sehr gut" im Griff hat. Weitere 27 Prozent glauben, die Bundesregierung bewältige die Flüchtlingsversorgung "eher gut".

Ein gutes Drittel (36 Prozent) der Befragten findet, die Bundesregierung biete den Flüchtlingen ein richtiges Maß an Hilfe an. Ebenso viele bemängeln aber auch "zu wenig" Engagement für Flüchtlinge. 27 Prozent der Befragten finden, die Bundesregierung tue "zu viel".

Die Hälfte der Deutschen (50 Prozent) fürchtet, dass die Welle der Hilfsbereitschaft abebben wird. 32 Prozent der Befragten vermuten, die Hilfsbereitschaft bleibe so. 18 Prozent der Deutschen glauben an eine weitere Zunahme der Hilfsbereitschaft.

(KNA)
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