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Neue Umfrage
Die SPD verliert weiter in der Gunst der Wähler

Porträt: Gabriel - unberechenbar und brillanter Stratege
Porträt: Gabriel - unberechenbar und brillanter Stratege FOTO: afp, JOHN MACDOUGALL
Berlin. Während CDU und CSU zu Beginn des Wahljahres der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge unverändert auf 37 Prozent kommen, verliert die SPD dagegen im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und steht nun bei 20 Prozent.

Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Stern-RTL-Wahltrend hervor. Drittstärkste Kraft bliebe nach wie vor die AfD mit zwölf Prozent. Die Grünen verharren bei zehn Prozent, die Linke bei neun und die FDP bei sechs Prozent.

"Eine regierungsfähige Mehrheit von mindestens 47 Prozent hätte derzeit sowohl eine Große Koalition, ein schwarz-grünes Bündnis als auch eine schwarz-grün-gelbe Jamaika-Koalition", erklärte Forsa-Chef Manfred Güllner. Nicht reichen würde es mit 39 Prozent für Rot-Rot-Grün und auch nicht für eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP, die auf 36 Prozent käme.

Die SPD müsste für die Ampel elf und für Rot-Rot-Grün acht Prozentpunkte zulegen - und damit ihr Ergebnis von 2013 weit übertreffen, sagte Güllner. Damals war die SPD 25,7 Prozent gekommen.

Das Forsa-Institut befragte den Angaben zufolge vom 2. bis 6. Januar im Auftrag des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

 

(felt/REU)
 
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