Hamburg wurde am Montag Zeuge schlimmer Straßenschlachten.
Tausende protestierten am Pfingstmontag gegen den bevorstehenden G-8-Gipfel.
Bei dem von einem massiven Polizeiaufgebot begleiteten Marsch linker Gruppen durch die Innestadt flogen Farbbeutel, Bierflaschen und Rauchbomben.
Nach dem vorzeitigen Ende der Veranstaltung am Nachmittag eskalierte die Situation.
Die Polizei setzte am Abend im Schanzenviertel Wasserwerfer und Schlagstöcke ein.
Die Polizei begleitete die Demonstration am Nachmittag mit einem Großaufgebot.
Zeitgleich trafen sich auf dem ASEM-Gipfel die europäischen Außenminister mit ihren asiatischen Amtskollegen.
Die Polizei sah sich einer schweren Nacht gegenüber.
Mehrere Demonstranten wurden festgenommen.
Wegen der aufgeheizten Atmosphäre vor dem kommende Woche in Heiligendamm stattfindenden G-8-Gipfel hatte die Polizei Ausschreitungen erwartet und zusätzliche Einheiten aus anderen Bundesländern zusammengezogen.
Demonstranten und Polizei sahen die Proteste als Generalprobe für den Gipfel.
Bereits kurz nach Beginn der Veranstaltung kam es zu ersten Rangeleien.
Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Später verlagerte sich der Protest in das Schanzenviertel.
Die Polizei räumte Barrikaden zur Seite.
Knapp 1000 Randalierer setzten sich nach dem Ende der offiziellen Veranstaltung ab.
Die Polizei richtet einen Wasserwerfer auf einen Hauseingang.