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170 Ermittler
Polizei plant G20-Sonderkommission

G20 in Hamburg: Polizei plant Sonderkommission mit 170 Ermittlern
Krawalle während des G20-Gipfels in Hamburg FOTO: dpa, ahe
Hamburg. Für die Ermittlungen zu den Krawallen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg will die Polizei in der Hansestadt eine Sonderkommission einsetzen. Bis zu 170 Ermittler sollen das Beweismaterial untersuchen.

Für die Ermittlungen zu den Krawallen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg will die Polizei in der Hansestadt eine Sonderkommission mit bis zu 170 Ermittlern einsetzen. Etwa hundert bis 110 Beamte sollten aus Hamburg kommen und bis zu 60 weitere aus anderen Bundesländern, sagte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer am Dienstag vor Journalisten.

Der Polizei liege umfangreiches Beweismaterial vor, sagte Meyer. Er sprach von über 2000 Bilddateien von Zeugen und "hunderten Stunden" Dokumentationsmaterial aus den Einsätzen. Die Sonderkommission solle nun zügig ihre Arbeit aufnehmen, sagte der Polizeipräsident.

Am Rande des G20-Gipfels hatte es von Donnerstag bis Sonntag schwere Krawalle gegeben. In mehreren Stadtteilen entstanden dabei massive Schäden. Fast 500 Beamte und dutzende Demonstranten wurden verletzt.

(afp/veke)
 
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