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Gipfel in Elmau
Erschöpfte G7-Gegner sagen Protestmarsch ab

G7-Gipfel auf Schloss Elmau: Gegner sagen Protestmarsch ab
Die ersten Demonstranten machen sich schon am Montagmorgen auf den Rückweg vom G7-Gipfel am Schloss Elmau. Der für den Nachmittag geplante Protestmarsch wurde abgesagt, die G7-Gegner seien zu "erschöpft". FOTO: dpa, sja
Garmisch-Partenkirchen. "Weil wir gestern schon so viel gelaufen sind": Vor dem Abschluss des G7-Gipfels hat das Aktionsbündnis "Stop G7 Elmau" den geplanten Protestmarsch durch Garmisch-Partenkirchen abgesagt.

Veranstaltungsleiterin Ingrid Scherf erklärte am Montag bei einer Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz, der Protestmarsch werde nicht stattfinden. Nur wenige Dutzend Demonstranten waren dort am Vormittag versammelt. Ursprünglich waren 500 Teilnehmer zu einem Protestmarsch erwartet worden.

Am Sonntag hatten Globalisierungsgegner vergeblich versucht, über Wanderwege zum abgeriegelten Schloss Elmau, dem Tagungsort der G7-Politiker, in den Bergen zu gelangen.

Barack Obama lässt sich in Krün das Weißbier schmecken FOTO: dpa, pg jhe

Unterdessen geht der G7-Gipfel auf Schloss Elmau weiter. Montag ist der zweite und letzte Tag des Gipfels. Ganz oben auf der offiziellen Agenda standen Klimawandel und Terrorismus, doch beschäftigten sich die Teilnehmer auch mit dem russischen Vorgehen in der Ukraine, der Ende Juni ablaufenden First für ein Atomabkommen mit dem Iran und den Verhandlungen über griechische Rettungshilfen.

 

(dpa/ap)
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