kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Landrätin hält Stegreif-Rede auf Parteitag: Gabriele Pauli sieht sich nicht als Parteirebellin

zuletzt aktualisiert: 04.09.2007 - 10:14

München/Zirndorf (RPO). Mit einer Stegreif-Rede will Gabriele Pauli die Delegierten auf dem CSU-Parteitag im Kampf um den Parteivorsitz für sich gewinnen. "Meine Rede steht noch nicht. Die wird wahrscheinlich auch vorher nicht vorliegen, sondern die mache ich so, wie ich in diesem Moment denke", sagte die Fürther Landrätin.

Sie sehe sich selbst aber nicht als Parteirebellin, erklärte Pauli: "Wenn diese Dinge, die ich ausspreche, schon Rebellion sind, dann kann man Rückschlüsse auf die Starrheit im Denken mancher Leute ziehen." Zugleich warf die Politikerin den CSU-Verbänden Obrigkeitshörigkeit vor.

Der Aufregung um die so genannten Latex-Fotos, auf denen die CSU-Politikerin im April unter anderem mit roter Perücke, schwarzer Maske, Minikleid und langen Latex-Handschuhen zu sehen war, gewinnt Pauli Positives ab. Sie sei so um eine Erfahrung mit den Medien reicher geworden, sagte sie.

Der derzeit laufenden Versteigerung der Latex-Handschuhe bei einem Internet-Auktionshaus habe sie selbst zugestimmt. "Das ist eine nette Idee und für mich die Abrundung der Geschichte", sagte Pauli. Parallel würden auch blaue Spülhandschuhe mit dem Hinweis "vermutlich von Gabriele Pauli" versteigert. "Ich habe so lachen müssen", erklärte die Landrätin.

"Das nimmt die ganze Sache hoch. Ich find's lustig." Am Dienstag waren für die Handschuhe bereits 80 Gebote abgegeben worden. Das Höchstgebot lag bei 1.265 Euro. Der Erlös soll einem von Pauli geleiteten Verein zur Gewaltprävention von Jugendlichen zugute kommen.

In weniger als vier Wochen tritt Pauli auf dem CSU-Parteitag als Kandidatin für den Partei-Vorsitz an. Aufgeregt sei die Landrätin nicht: "Ich würde gern gewinnen, aber ich bin mit jedem Ergebnis zufrieden."

Im Falle ihrer Wahl auf dem Parteitag in dreieinhalb Wochen wolle sie sich für ein moderneres Familienbild der CSU und einen offenen Umgang mit Kritikern einsetzen. "Bei uns sollte auch jeder mit nicht-linientreuen Meinungen willkommen sein", sagte Pauli.

Im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern um den CSU-Vorsitz, Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer und dem bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber, werde sie kaum zu Bierzelt-Reden eingeladen. "Mich laden die CSU-Verbände nicht ein, weil sie Scheu und Angst haben, in Misskredit mit Oben zu geraten", kritisierte Pauli. Der CSU-Parteitag findet am 28. und 29. September statt.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Nordkorea nennt sich selbst Atommacht

Neue Verfassung

Nordkorea nennt sich selbst Atommacht

Nordkorea bezeichnet sich in seiner neuen Verfassung selbst als Atommacht. mehr 

Altmaier sucht Konsens bei der Energiewende

Umweltminister präsentiert Arbeitsprogramm

Altmaier sucht Konsens bei der Energiewende

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will bei der Umsetzung der Energiewende keinen ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Umweltminister präsentiert Arbeitsprogramm

Altmaier sucht Konsens bei der Energiewende

Förderungen im Zuge der Energiewende

Union will Millionenprogramm für Stromspeicher

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Umweltminister präsentiert Arbeitsprogramm

Altmaier sucht Konsens bei der Energiewende

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will bei der Umsetzung der Energiewende keinen Streit mit Ländern, Wirtschaft oder Umweltverbänden. mehr

 

Förderungen im Zuge der Energiewende

Union will Millionenprogramm für Stromspeicher

 

Interview mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler

"Union darf nichts mehr draufsatteln"

 

Rechts- und Linksextremismus

Schünemann für gemeinsames Abwehrzentrum

 

Machtkampf bei der Linken

Wagenknecht lässt Kipping den Vortritt

 
Top-Services