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Protest gegen CO2-Endlager
Gegner der Kohlendioxid-Speicherung pflanzen 5000 Bäume

Neutrebbin. Aus Protest gegen die geplante unterirdische Speicherung von Kohlendioxid (CO2) sind am Wochenende nach Angaben von Initiativen bundesweit über 5000 Bäume gepflanzt worden.

Unter dem Motto "Bäume statt CO2-Endlager" hatte die Organisation WikiWoods gemeinsam mit dem Verein BruchKultur zu der Pflanzaktion aufgerufen. Beteiligt haben sich den Angaben zufolge Menschen aus Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Tausende pflanzten demnach auf dem eigenen Grundstück oder ausgewiesenen Flächen Bäume.

Schwerpunkte der Aktion waren die Brandenburger Regionen um Beeskow, Neutrebbin und Letschin. Dort hat das Landesbergamt die Prüfung von unterirdischen Speichermöglichkeiten zugelassen. Die rot-rote Landesregierung unterstützt die Erforschung und Entwicklung der CCS-Technologie zur Abscheidung und unterirdischen Speicherung von CO2. Diese soll bei der Braunkohleverstromung und in der Industrie für eine Senkung des CO2-Ausstoßes sorgen.

(DDP/sdr)
 
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