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G20-Gipfel in Hamburg
Maas droht gewalttätigen Demonstranten harte Strafen an

Heiko Maas kündigt droht gewalttätigen G20-Gegner harte Strafen an
Bundesjustizminister Heiko Maas (Archiv). FOTO: dpa, mkx pil
Berlin. Zum G20-Gipfel in Hamburg werden mehrere Tausend gewaltbereite Demonstranten erwartet. Bundesjustizminister Maas droht ihnen mit harten Strafen, "wenn Autoreifen in Brand gesteckt oder Polizisten verletzt werden".

Das Grundgesetz gebe jedem das Recht, friedlich zu demonstrieren, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND). Wer aber glaube, den G20-Gipfel mit Krawallen und Gewalt begleiten zu müssen, der habe jedes Demonstrationsrecht verwirkt: "Wenn Autoreifen in Brand gesteckt oder Polizisten verletzt werden, sind das Straftaten." Dafür gebe es "keinerlei Rechtfertigung und das wird sehr konsequent verfolgt werden", kündigte Maas an.

Zu dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) am 7. und 8. Juni werden nach Angaben aus Sicherheitskreisen bis zu 10.000 gewaltbereite Demonstranten erwartet. Bis zu 20.000 Polizisten sollen das Gipfeltreffen schützen.

(wer/REU)
 
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