kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Oskar Lafontaine Panorama 100124
  Foto: dapd, APN
Kommentare ()

Lafontaine attackiert Westerwelle: "Heuchelei, Schwindel, unglaubwürdig"

zuletzt aktualisiert: 17.02.2010 - 21:32

Wallerfangen (RPO). Auf dem Aschermittwochstreffen der Saar-Linken hat Parteichef Oskar Lafontaine den FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle scharf angegriffen. In der Debatte um "Hartz IV" warf Lafontaine Westerwelle am Mittwochabend im saarländischen Wallerfangen "Heuchelei" vor.

Der FDP-Chef hatte vor wenigen Tagen in der Debatte über eine Neuregelung der "Hartz IV"-Sätze "sozialistische Züge" ausgemacht und gesagt, wer dem Volk "anstrengungslosen Wohlstand" verspreche, lade zu "spätrömischer Dekadenz" ein.

Lafontaine sagte, aus Angst vor den Wählern habe die FDP versucht, ein Thema zu finden, und dabei "die Kellnerin mit zwei Kindern entdeckt", die angeblich weniger Geld zur Verfügung habe als eine "Hartz IV"-Empfängerin. Wenn es Westerwelle dabei wirklich um das Lohnabstandsgebot ginge, müsste er sich endlich für einen gesetzlichen Mindestlohn stark machen, wie es ihn in den meisten europäischen Ländern gebe. Wenn der Vizekanzler dagegen die Erbschaftssteuer, die Gewinnsteuer und die Mehrwertsteuer senke, habe die Kellnerin nichts davon. Deshalb sei die ganze Diskussion bei näherem Hinsehen "ein gewaltiger Schwindel" und Westerwelle "unglaubwürdig".

Lafontaine bekräftigte außerdem die Forderung seiner Partei nach einem Verbot von Parteispenden. Es sei eine "Verformung des parlamentarischen Regierungssystems", wenn mittlerweile alle Parteien außer der Linken Spenden von Unternehmen der Finanzbranche erhielten. "Wir wollen keine gekaufte Republik", wetterte Lafontaine.

Quelle: DDP/spo

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen ... mehr 

Mubarak spottet über neue Politikergeneration

Ägyptens Ex-Präsident

Mubarak spottet über Politiker

Mit Hohn und Spott verfolgt Ex-Präsident Husni Mubarak die neue Generation ägyptischer Politiker. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Ägyptens Ex-Präsident

Mubarak spottet über Politiker

Warum Hollande Syrien mit Militär droht

Präsident im Kriegsmodus

Schmutz-Wahlkampf in den USA

Obama macht Romney zum Vampir

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Innenministerkonferenz

Salafisten, Rocker und Fußball-Chaoten im Visier

Die Innenminister und -senatoren sind in Göhren-Lebbin zu ihrer Frühjahrskonferenz zusammengekommen. Auf der Tagung wollen die Ressortchefs unter anderem über die Themen Sicherheit in Fußballstadien, Salafismus und Rockerclubs beraten.  mehr

 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

 

Schröder hält am Krippenausbau fest

"Wir dürfen die Eltern nicht enttäuschen"

 

Ministerin will auf Uni-Bewertung warten

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 
 

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

Top-Services